US-Skeleton-Star Mystique Ro holt Silber – Wetterchaos zwingt zu Rennverlegung nach St. Moritz
Hilda Dussen vanUS-Skeleton-Star Mystique Ro holt Silber – Wetterchaos zwingt zu Rennverlegung nach St. Moritz
Starke Leistung US-amerikanischer Athlet:innen bei den jüngsten IBSF-Weltcup-Skeleton-Rennen – Wetterchaos sorgt für Planänderungen
Bei den jüngsten Skeleton-Weltcup-Rennen des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) zeigten US-amerikanische Sportler:innen überzeugende Leistungen, doch Wetterkapriolen zwangen die Veranstalter zu kurzfristigen Anpassungen des Zeitplans. Mystique Ro fuhr mit Platz zwei im Frauenwettbewerb ihr bestes Saisonergebnis ein. Gleichzeitig mussten zwei geplante Rennen abgesagt werden, weshalb der Männerwettbewerb nach St. Moritz verlegt wurde.
Im Freitagsrennen des Weltcups sicherte sich Janine Flock aus Österreich den Sieg im Frauenskeleton. Mystique Ro aus den USA folgte auf dem zweiten Platz – ihr bestes Resultat in dieser Saison. Die Tschechin Anna Fernstaedt komplettierte das Podium als Dritte. Für das US-Team belegten Kendall Wesenberg Rang zehn und Kelly Curtis Platz elf.
Wegen schlechter Wetterbedingungen fielen zwei für Freitag geplante Rennen aus: der Männer-Skeleton-Wettbewerb sowie ein gemischter Teamwettkampf im Skeleton. Die Organisatoren verlegten das Männerrennen auf Mittwoch, wo es nun in St. Moritz in der Schweiz stattfinden wird. Im Blick auf die kommenden Termine stehen am Samstag in Winterberg die nächsten Weltcup-Bob-Wettbewerbe an – Monobob und Zweierbob. Noch in diesem Monat werden die US-Olympiateams für die Saison 2025/2026 bekannt gegeben. In der aktuellen Wertung führt Ro mit 558 Punkten und belegt damit Rang 16 in der Gesamtwertung des Frauenskeletons.
Das US-Team bereitet sich nun auf die anstehenden Olympischen Qualifikationen vor, wobei Ros jüngster Erfolg ihre Position stärkt. Das nachgeholte Männerrennen in St. Moritz findet wie geplant am Mittwoch statt, während die Bob-Wettkämpfe in Winterberg am Samstag wie vorgesehen über die Bühne gehen sollen. Die Wetterbedingungen bleiben weiterhin ein bestimmender Faktor für den Saisonverlauf.
