Vacha und K+S verwandeln Abraumhügel in grüne Oasen für Artenvielfalt und Erholung
Berndt MitschkeVacha und K+S verwandeln Abraumhügel in grüne Oasen für Artenvielfalt und Erholung
Das Werk Werra der K+S Minerals and Agriculture GmbH hat sich mit der Stadt Vacha zusammengeschlossen, um die lokale Artenvielfalt zu fördern. Gemeinsam gestalteten sie Teile des Hattorfer Abraumhügels und der umliegenden Flächen in grüne Oasen um. Das Projekt umfasst neue Wälder, Obstgärten und einen malerischen Weg, der Anwohnern und Besuchern zur Erholung dient.
Der Landschaftsarchitekt Hans-Joachim Krogmann leitete die Initiative, die sich auf zwei zentrale Waldumwandlungsprojekte konzentrierte. In Martinroda entstand ein Hainbuchen-Eichenwald, während in Oberzella Esskastanien, Winter-Linden und Vogel-Kirschen gepflanzt wurden. Diese einheimischen, robusten Arten sollen klimaresistente Wälder schaffen.
Entlang des Oechsetal-Radwegs erstreckt sich nun ein Streuobstwiesenpfad von Vacha bis nach Wölferbütt. Die Route ist gesäumt von zahlreichen Obstbäumen, die im Frühling saisonale Blütenpracht, im Herbst leuchtende Farben und erntbare Früchte bieten. Der örtliche Bürgermeister Holger Göpfert, ein begeisterter Pomologe, begrüßte den neuen Weg als wertvolle Bereicherung für die Naturlandschaft der Region. Geplant ist zudem in etwa fünf Jahren ein Streuobstwiesenfest, bei dem Menschen zusammenkommen, um die Ernte einzubringen und zu verarbeiten. Vachas Bürgermeister Martin Müller dankte für die erfolgreiche Umsetzung dieser ökologischen Maßnahmen und betonte deren positiven Einfluss auf die Stadt.
Die Zusammenarbeit zwischen K+S und Vacha hat nachhaltige Verbesserungen für die Umwelt bewirkt. Die neuen Wälder, Obstgärten und Naturwege bieten sowohl ökologische Vorteile als auch Freizeitmöglichkeiten. Diese Maßnahmen werden die Landschaft der Region noch viele Jahre prägen.
