Vacha und Krayenberggemeinde drängen auf Förderung für vier Schlüsselprojekte
Adriana HaufferVacha und Krayenberggemeinde drängen auf Förderung für vier Schlüsselprojekte
Lokale Verantwortungsträger trafen sich diese Woche mit Landesvertretern, um wichtige städtische Entwicklungsprojekte voranzutreiben. Die Bürgermeister von Vacha und der Krayenberggemeinde kamen gemeinsam mit einem Landtagsabgeordneten im Thüringer Landesverwaltungsamt (TLVwA) zusammen, um über Finanzierungsbedarfe zu beraten. Vier zentrale Vorhaben standen auf der Tagesordnung, wobei die Teilnehmer in Gesprächen mit Dr. Thomas Sauer, dem Leiter der Abteilung für Städtebauförderung, deren Dringlichkeit betonten.
An dem Treffen nahmen Martin Müller, Bürgermeister von Vacha, Peter Neumann, Bürgermeister der Krayenberggemeinde, sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Henkel teil. Begleitet wurden sie von Gitta Steinke von der DSK, einem Unternehmen, das auf Stadt- und Immobilienentwicklung spezialisiert ist.
Vier Projekte wurden zur möglichen Förderung vorgestellt. Dazu gehörten der Abriss der alten Kaserne in Kirstingshof sowie der Rückbau der ehemaligen LPG-Anlage in der Thomas-Müntzer-Straße in Vacha. Zudem wurde Unterstützung für Stabilisierungsarbeiten an der Mariengart-Klosterkirche sowie für die dritte Phase der Sanierung der Zellaer Abtei beantragt. Dr. Sauer unterstrich die Notwendigkeit, bei jedem der Vorhaben zügig voranzukommen. Nach den Beratungen äußerte Henkel vorsichtigen Optimismus, dass in den kommenden Monaten Fortschritte erzielt werden könnten.
Die Anträge warten nun auf eine weitere Prüfung durch das TLVwA. Bei einer Genehmigung könnten die Projekte langjährige strukturelle und sicherheitstechnische Probleme in der Region angehen. Ein Zeitplan für die Förderentscheidungen wurde von den Behörden bisher nicht bekannt gegeben.
