VfB steht vor dem Aus in der Europa League - Undav-Tor reicht nicht - VfB Stuttgart patzt im Europa-League-Kracher gegen Porto mit 1:2
VfB Stuttgart erleidet knappe 1:2-Heimniederlage gegen den FC Porto im Europa-League-Achtelfinale
Im Hinspiel des Sechzehntelfinals der Europa League musste der VfB Stuttgart zu Hause eine knappe 1:2-Niederlage gegen den FC Porto hinnehmen. Die Stuttgarter stehen nun im Rückspiel vor einer schwierigen Aufgabe, wenn sie erstmals seit 1998 wieder das Viertelfinale erreichen wollen.
Die Gäste aus Porto übernahmen früh die Kontrolle und trafen innerhalb von nur sechs Minuten zweimal: Terem Moffi eröffnete in der 21. Minute den Torreigen, ehe Rodrigo Mora bereits sechs Minuten später nachlegte. Der VfB kam von den frühen Rückschlägen nicht mehr richtig zurück.
Deniz Undav gelang in der 40. Minute der Anschlusstreffer für Stuttgart – sein sechstes Tor in ebenso vielen Spielen. Trotz der späten Reaktion vor der Pause fand die Mannschaft jedoch nicht mehr zum Ausgleich.
Der FC Porto hatte sich als Gruppenzweiter für die K.-o.-Phase qualifiziert und dabei Siege gegen Roter Stern Belgrad, Salzburg, OGC Nizza und Malmö sowie ein Unentschieden gegen Utrecht eingefahren. Stuttgart hingegen war zuvor an Celtic Glasgow vorbeigezogen, bevor es zum Duell mit Porto kam.
Vor der Partie hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß seine Spieler vor den Folgen defensiver Fehler gewarnt – und genau diese kosteten die Stuttgarter früh zwei Tore, die Porto für den wichtigen Auswärtssieg nutzte.
Die Niederlage zwingt den VfB nun zu einem Sieg im Rückspiel in Porto, um im europäischen Wettbewerb weiterzukommen. Die Auswärtsleistung wird entscheiden, ob die Schwaben nach 26 Jahren endlich wieder ein Viertelfinale in einem internationalen Wettbewerb erreichen.