Wartburgkreis wird Mehrheitsgesellschafter der St.-Georg-Klinik in Eisenach
Adriana HaufferWartburgkreis wird Mehrheitsgesellschafter der St.-Georg-Klinik in Eisenach
Wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung
Teaser: Der Wartburgkreis wird Mehrheitsgesellschafter der St.-Georg-Klinik Eisenach. In einem bedeutenden Schritt zur dauerhaften Absicherung der regionalen Gesundheitsversorgung überträgt die Christliches Krankenhaus Eisenach gGmbH (CKE) ihre bisherigen Anteile vollständig an den Wartburgkreis.
10. Dezember 2025, 08:15 Uhr
Bis Mitte 2026 soll das St.-Georg-Krankenhaus Eisenach vollständig in kommunaler Trägerschaft stehen. Hintergrund ist die Entscheidung, alle bisher von kirchlichen Trägern gehaltenen Anteile auf die lokale öffentliche Hand zu übertragen. Der Wartburgkreis übernimmt dabei die Mehrheit, während die Stadt Eisenach als Minderheitsgesellschafterin verbleibt.
Aktuell befindet sich das Krankenhaus im gemeinsamen Besitz des Wartburgkreises, der Stadt Eisenach und der Christliches Krankenhaus Eisenach gGmbH (CKE). Wartburgkreis und Eisenach halten jeweils 50 Prozent über die Gesellschaft zur Förderung von Gesundheit und Sozialdiensten (GFG), die übrigen 50 Prozent liegen bei der CKE, die sich zu gleichen Teilen im Besitz von Caritas und der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung befindet.
Nach der Übertragung wird das St.-Georg-Krankenhaus Eisenach vollständig in kommunaler Verantwortung stehen. Der Wartburgkreis wird zum Mehrheitsgesellschafter, die Stadt Eisenach bleibt als Minderheitspartnerin beteiligt. Die Neuordnung soll eine stabile Gesundheitsversorgung für die Region langfristig sichern.
