28 June 2026, 02:09

Warum wir heute mehr Meinungen haben als je zuvor – und warum das absurd ist

Stille ist Gold: Klaus Eckel hat eine Meinung

Warum wir heute mehr Meinungen haben als je zuvor – und warum das absurd ist

Meinungen sind heutzutage allgegenwärtig. Von Talkshows über Podcasts bis hin zu Online-Foren – überall teilen Menschen ihre Ansichten zu so gut wie jedem Thema. Manche scherzen sogar, die Natur könnte bald mitmischen: Kakteen, die über Mode schimpfen, oder Mücken, die beißende Kritiken hinterlassen.

Allein in der vergangenen Woche wurden hitzig diskutiert: der Nahostkonflikt, Windräder, Wahlrecht für Katzen, Ananas auf Pizza, vegane Torwarthandschuhe und achtsames Atmen. Letzteres, gesteht der Autor, betrachte er mit Skepsis.

Ein wachsender Trend deutet darauf hin, dass es mittlerweile als veraltet gilt, seine Meinung für sich zu behalten. Um der Meinungsflut Herr zu werden, schlägt der Autor scherzhaft vor, eine tägliche Obergrenze von drei Meinungen pro Person einzuführen. Wer dagegen verstößt, bräuchte eine Sondergenehmigung – und zwar die eines Rebhuhns.

Manche glauben, der Mensch suche in der Natur Trost, weil sie nicht wertet. Doch der Autor malt sich humorvoll eine Welt aus, in der selbst Pflanzen und Insekten ihre ganz eigenen, klaren Ansichten kundtun.

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Der Strom der Meinungen reißt nicht ab. Talkshows, soziale Medien und Alltagsgespräche sorgen für steten Nachschub. Angesichts der schier endlosen Liste an Debattenthemen scheint die Welt so schnell nicht den Diskussionsstoff auszugehen.

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