Weimar diskutiert: Wie Erinnerungskultur heute Gesellschaft und Politik prägt
Reingard FaustWeimar diskutiert: Wie Erinnerungskultur heute Gesellschaft und Politik prägt
Erinnerungskultur(en) heute: Umkämpft, bedroht, im Wandel
Teaser: Wie erinnern wir – und wie wird Erinnerung instrumentalisiert? In Weimar, einem Ort, wo sich deutsche Geschichte auf einzigartige Weise verdichtet, gehen wir diesen Fragen nach. Im Seminar beleuchten wir die vielschichtigen Aspekte und politischen Dimensionen der Nachrichten aktuell.
Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2025, 05:00 Uhr MEZ
Schlagwörter: Lebensstil, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung, Politik, Aktuelle Nachrichten
Artikel: Ein jährliches Seminar in Weimar untersucht, wie Erinnerung Gesellschaft und Politik prägt. Unter dem Titel „Wie wir erinnern – und wie Erinnerung zur Waffe wird“ wurde die Veranstaltung 2023 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ins Leben gerufen. Jeden November bietet sie im Bauhaus und im Studentenpalast Diskussionsrunden, Workshops und Exkursionen an.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Unterscheidung zwischen Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik. Die Teilnehmer:innen analysieren, wie kollektives Gedächtnis Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt beeinflusst. Das Programm thematisiert zudem die politischen Dimensionen des deutschen Umgangs mit der eigenen Vergangenheit.
Die jährlich im November stattfindende Veranstaltung zieht weiterhin Interessierte aus den Bereichen Geschichte, Politik und bürgerschaftliches Engagement an. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert das Programm, um das öffentliche Bewusstsein für die Macht der Erinnerung zu schärfen. Künftige Ausgaben werden diese Debatten vertiefen und die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte lebendig halten.
