25 April 2026, 06:18

Wie der "Tag der blöden Nuss" aus einem frustrierenden Arbeitstag entstand

Plakat mit "Happy Labor Day" in fetten weißen Buchstaben auf einem hellroten Hintergrund, umgeben von farbigen Sternen in verschiedenen Größen.

Wie der "Tag der blöden Nuss" aus einem frustrierenden Arbeitstag entstand

Jedes Jahr am 10. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag der blöden Nuss. Die skurrile Tradition entstand 2015, erfunden von einer kleinen Marketingagentur nach einem besonders frustrierenden Arbeitstag. Seitdem hat sie sich zu einem lockeren Brauch entwickelt, bei dem Kollegen gemeinsam über Nüsse lachen.

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Die Idee stammte von der viasion GmbH, einem Personalmarketing-Unternehmen mit Sitz in Wipperfürth. Am 10. Februar 2015 erlebte das Team einen Tag voller kleiner Ärger und Rückschläge. Als Reaktion erklärten sie das Datum kurzerhand zum ersten "Tag der blöden Nuss" – eine spielerische Art, Dampf abzulassen und beim gemeinsamen Knabbern zusammenzuwachsen.

Der Name mag seltsam klingen, doch das Konzept ist simpel: Die Mitarbeiter der viasion GmbH beschlossen, Ärger in Gemeinschaft umzuwandeln, indem sie sich zum Nüsseessen versammelten. Mit der Zeit verbreitete sich der Brauch über das Unternehmen hinaus, und immer mehr Arbeitsplätze übernahmen die Tradition.

Trotz des Namens hat der Feiertag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, einer rheinischen Karnevalsfigur, die als "Doof Noß" bekannt ist. Stattdessen bleibt er eine lockere, informelle Auszeit vom Alltag – ganz im Zeichen von gemeinsamem Essen und der Entspannung im Berufsleben.

Heute wird der Tag der blöden Nuss jedes Jahr am 10. Februar in ganz Deutschland begangen. Unternehmen und Kollegen machen eine Pause, um Mandeln, Erdnüsse oder Haselnüsse zu knabbern – ein kleines, aber sinnstiftendes Ritual. Die Tradition wächst weiter und schenkt mitten im Winter einen Moment der Heiterkeit.

Quelle