Wie ein Harzer Gasthaus mit neuen Ideen um Gäste kämpft
Ein abgelegenes Gasthaus im Harz kämpft mit rückläufigen Besucherzahlen
Das Waldcafé Forellenteich in der Harzregion, seit 2017 von Jan und Petra geführt, verzeichnet trotz seiner idyllischen Lage immer weniger Gäste. Nach Rückmeldungen eines kulinarischen Experten plant das Paar nun Veränderungen, um das Geschäft wiederzubeleben.
Vor sechs Jahren übernahmen Jan und Petra die Wirtschaft in Braunlage. Obwohl sie selbst auf dem Gelände wohnen, gelingt es ihnen nicht, die Besucherzahlen der früheren Besitzer zu halten – diese hatten das Lokal 35 Jahre lang erfolgreich geführt. Die abgelegene Lage, die nur nach einem 15-minütigen Fußmarsch erreichbar ist, war früher nie ein Problem gewesen.
Bei einem Testessen fiel dem bekannten Koch und Gastronomie-Experten Frank Rosin auf, wie distanziert Petra mit den Gästen umging. Sie gab später zu, unter Stress oft unfreundlich zu wirken, und entschuldigte sich. Rosin gab dem Paar eine Woche Zeit, um ihr Auftreten zu überarbeiten und die Verbindung zu den Besuchern zu verbessern.
Beim zweiten Testessen zeigte Petra bereits Fortschritte: Die Gäste fühlten sich willkommener. Auch das neue Angebot mit einfachen Fischgerichten und einem speziellen Teller namens "Schärfer Frank" kam gut an. Um die Umsätze weiter zu steigern, wollen Jan und Petra die Öffnungszeiten ausweiten und mehr Veranstaltungen organisieren.
Ob die Änderungen ausreichen, um das Gasthaus zu retten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Petras verbesserte Gastfreundschaft und die überarbeitete Speisekarte stimmen jedoch bereits optimistisch.






