Wiesbaden zerschlägt illegale Spielautomaten-Netzwerke in München und Berlin
Reingard FaustWiesbaden zerschlägt illegale Spielautomaten-Netzwerke in München und Berlin
Wiesbadener Behörden kämpfen seit zwei Jahren konsequent gegen illegales Glücksspiel in München und Berlin. In dieser Zeit wurden rund 40 nicht zugelassene Spielautomaten aus Kneipen, Kiosken und versteckten Hinterzimmern beschlagnahmt. Nun kündigte der Wiesbadener Finanzdezernent weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems an.
Bei den Razzien stießen die Ermittler auf Geräte, die innerhalb weniger Monate Zehntausende Euro Umsatz generierten. 7.456 Euro Bargeld wurden direkt aus den beschlagnahmten Automaten sichergestellt. Die Behörden bestätigten zudem, dass sämtliche konfiszierte Maschinen zerstört werden.
Das Finanz- und Steueramt prüft den Fall derzeit auf mögliche Steuerhinterziehung. Dr. Hendrik Schmehl, Wiesbadens Kanzler für Finanzen, betonte erneut den entschlossenen Kampf der Stadt gegen illegales Glücksspiel. Die Behörden würden weiterhin „mit aller Härte“ gegen Betreiber vorgehen, die gegen geltendes Recht verstoßen, so Schmehl.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen Wiesbadens, illegale Glücksspielnetzwerke in München und Berlin zu zerschlagen. Die Vernichtung der Automaten und die Ermittlungen zu Steuervergehen sind Teil einer umfassenden Durchsetzungsstrategie der Stadt. Mit Fortschreiten der Untersuchungen werden weitere Maßnahmen erwartet.
