21 April 2026, 14:16

Windader West erreicht Meilenstein: Bau- und Entwicklungsperre für Offshore-Windenergie-Projekt

Zwei Fotografien von Windmühlen in den Niederlanden mit Bäumen, Häusern, Menschen, Booten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund sowie Text am unteren Rand.

Windader West erreicht Meilenstein: Bau- und Entwicklungsperre für Offshore-Windenergie-Projekt

Ein wichtiger Meilenstein ist im Projekt Windader West erreicht worden, das Offshore-Windenergie aus der Nordsee in zentrale Industriegebiete Nordrhein-Westfalens bringen soll. Die Initiative umfasst vier Netzanschluss-Systeme – Kusenhorst, Rommerskirchen 1, Rommerskirchen 2 und Niederrhein –, die die Versorgung mit erneuerbaren Energien in der gesamten Region stärken sollen.

Ab dem 7. April 2026 gilt für drei Jahre eine Bau- und Entwicklungsperre in ausgewiesenen Zonen, um den Fortschritt des Projekts zu schützen. Während dieser Zeit sind Veränderungen verboten, die den Bodenwert steigern oder die Infrastruktur von Windader West behindern könnten. Dazu zählen unter anderem Neubauten, Leitungsverlegungen sowie eine Intensivierung der landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzung. Die Beschränkungen gelten für die Flächen, die auf einer Karte des Regierungsbezirks Münster verzeichnet sind. Diese bleibt bis zum 22. April 2026 online einsehbar.

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Der genaue Verlauf des Stromtrassen-Korridors wird erst im späteren Planfeststellungsverfahren endgültig festgelegt. Die Amprion Offshore GmbH plant, den Antrag für den südlichen Abschnitt bei Heiden im dritten Quartal 2028 einzureichen. Bis dahin sichert die Sperre, dass keine konkurrierenden Vorhaben den Zeitplan des Projekts gefährden.

Die Entwicklungsperre läuft bis 2029 und gibt den Behörden ausreichend Zeit, die Trassenführung final zu bestimmen und die notwendigen Genehmigungen zu erteilen. Nach der Fertigstellung wird Windader West das regionale Netz für erneuerbare Energien deutlich ausbauen, indem es Nordsee-Windparks mit den großen Verbrauchszentren verbindet. Die Maßnahmen unterstreichen die fortlaufenden Bemühungen, Deutschlands grüne Energieinfrastruktur weiter auszubauen.

Quelle