03 April 2026, 04:11

Aktionen gegen Rassismus: Wie Städte 2026 mit Vielfalt und Respekt punkten

Schwarzes und weißes Bild eines Fußballspiels mit Spielern auf einem Feld und Zuschauern auf den Tribünen, mit Fahnen im Hintergrund.

Aktionen gegen Rassismus: Wie Städte 2026 mit Vielfalt und Respekt punkten

Städte in ganz Deutschland begehen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit vielfältigen Aktionen

Vom 14. bis 29. März fanden in mindestens acht Städten – darunter Pfaffenhofen, Hagen und Hanau – Konzerte, Workshops und Sportevents statt. Die jährliche Initiative, koordiniert vom Deutschen Institut für Menschenrechte, stand unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" und brachte Menschen zusammen. In den teilnehmenden Kommunen wie Ingolstadt, Bottrop, Heidelberg, Krefeld und dem Main-Kinzig-Kreis gab es zwischen 20 und 60 Veranstaltungen – von Theateraufführungen über Ausstellungen bis hin zu Diskussionsrunden. Ziel war es, das Bewusstsein für Vielfalt zu schärfen und Respekt zu fördern.

In Bergisch Gladbach organisierte das lokale Bündnis gegen Rassismus ein "Kick gegen Rassismus"-Fußballturnier. Neun Mannschaften traten an, darunter zwei Teams der Abou-Bakr-Moschee/Islamischen Gemeinschaft. Die Spiele – insgesamt 36 Partien – wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen und betonten Fairplay sowie gegenseitigen Respekt.

Das Bergisch Gladbacher Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, 2024 gegründet, führte die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz durch. Jedes Team erhielt ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Sieger des Turniers wurde der IGMG Bergisch Gladbach e.V., allerdings gab es weder Pokale noch Medaillen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Bündnis setzt auf Aufklärung und Sensibilisierung, um Rassismus und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Sein Engagement zielt darauf ab, die Stadt offener und inklusiver für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu gestalten.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 endeten mit einem klaren Fokus auf gesellschaftliches Miteinander. Während in zahlreichen Städten Dutzende Veranstaltungen stattfanden, stand in Bergisch Gladbach das Fußballturnier für Teamgeist und Respekt. Die Kampagne stärkte lokale Initiativen, die sich für Vielfalt einsetzen und Diskriminierung entgegentreten.

Quelle