Baden-Württemberg fördert Start-ups mit 9,4 Millionen Euro für innovative Arbeitswelten
Berndt MitschkeBaden-Württemberg fördert Start-ups mit 9,4 Millionen Euro für innovative Arbeitswelten
Das Land Baden-Württemberg investiert rund 9,4 Millionen Euro in die Innovationsinfrastruktur lokaler Kommunen. Zwei große Projekte in Weil am Rhein und Freiburg erhalten Fördergelder, um Start-ups zu unterstützen, Arbeitsumgebungen zu modernisieren und den technologischen Fortschritt voranzutreiben. Die Initiativen sind Teil einer umfassenden Strategie, regionale Netzwerke zu stärken und das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen.
Weil am Rhein erhält über 350.000 Euro für das Projekt „Grünes Büro Kesselhaus“. Die Mittel sollen den Standort in ein Zentrum mit modernen Arbeitsplätzen, Kollaborationsflächen und einer verbesserten digitalen Infrastruktur verwandeln. Ziel ist es, Start-ups und Unternehmen bessere Rahmenbedingungen zu bieten und so dem aktuellen Mangel an geeigneten Räumlichkeiten in der Region entgegenzuwirken.
Im nahegelegenen Freiburg fließen rund zwei Millionen Euro in die Erweiterung des BioTechParks. Das Vorhaben schafft neue, flexible Büro- und Laborflächen, die speziell auf junge Unternehmen und akademische Ausgründungen zugeschnitten sind. Beide Projekte zielen darauf ab, den Zugang zu zukunftsweisenden Technologien wie künstlicher Intelligenz und Automatisierung zu verbessern.
Die Finanzierung stammt aus Landesmitteln sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Alle Projekte laufen bis Ende 2028 und sichern so langfristige Unterstützung für den strukturellen Wandel und die Innovation.
Die Investitionen helfen Unternehmen, moderne Technologien einzuführen, und fördern gleichzeitig die regionale Zusammenarbeit. Die neuen Arbeitsräume und Infrastrukturen sollen mehr Start-ups und wissenschaftsnahe Gründungen anziehen. Die Förderzusage des Landes erstreckt sich bis 2028 und schafft damit eine stabile Grundlage für nachhaltiges Wachstum.






