06 May 2026, 06:14

Berliner Ensemble setzt mit 16 Uraufführungen auf künstlerische Vielfalt und Rekordbesucher

Außenansicht des Lincoln Theaters in Berlin, Deutschland, mit Glasfenstern und -türen sowie einer Tafel mit Text und einem Inneren voller verschiedener Gegenstände.

Berliner Ensemble setzt mit 16 Uraufführungen auf künstlerische Vielfalt und Rekordbesucher

Berliner Ensemble präsentiert ehrgeizige neue Spielzeit mit 16 Uraufführungen

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Das Berliner Ensemble hat eine ambitionierte neue Spielzeit mit 16 Premieren im Programm angekündigt. Die Compagnie erweitert zudem ihren Spielplan, nachdem sie in der vergangenen Saison 75 Vorstellungen mehr auf die Bühne brachte als im Vorjahr. Steigende Besucherzahlen und Haushaltsanforderungen treiben die erhöhte Aktivität voran.

Die kommende Spielzeit beginnt mit Peter Handkes Gestern Schnee, Morgen Schnee. Zu den Highlights zählt Frank Castorfs Adaption von Klaus Manns Mephisto, ein Roman, der tief in den Spannungen des Deutschland der 1930er-Jahre verwurzelt ist. Ulrich Rasche inszeniert eine frische Interpretation von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, ein Stück, das eng mit der Geschichte des Theaters verbunden ist.

Regisseurin Fritzi Wartenberg widmet sich in Sorry, No Photo for You der modernen Medienkultur – eine Produktion, die die Welt von Model-Castingshows unter die Lupe nimmt. Zudem hat das Ensemble seine letzten Proben für die Öffentlichkeit geöffnet und diese in Generalproben und Vorpremieren umgewandelt.

In der vergangenen Spielzeit stieg die Besucherzahl auf fast 230.000 – rund 40.000 mehr als im Jahr zuvor. Berlins blühende Kulturszene zieht weiterhin Touristen an und trägt so zu den starken Besucherzahlen des Theaters bei.

Das erweiterte Programm spiegelt sowohl künstlerischen Ehrgeiz als auch finanzielle Notwendigkeit wider. Mit mehr Vorstellungen und einem vielfältigen Spielplan will das Berliner Ensemble an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Die Mischung aus Klassikern und zeitgenössischen Werken wird die Fähigkeit des Ensembles auf die Probe stellen, in einem wettbewerbsintensiven Kulturmarkt Publikum anzuziehen.

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