Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Protest fordert Ende der Gewalt im Nahen Osten
Am Samstag fand in Berlin eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um gegen die anhaltenden Militärangriffe im Nahen Osten zu protestieren. Die von der Gruppe Israelis für Frieden organisierte Veranstaltung forderte ein Ende der Gewalt und rief Deutschland dazu auf, seine Haltung an das Völkerrecht anzupassen.
Bei der Kundgebung sprachen unter anderem die Philosophin Susan Neiman zu den Teilnehmenden. Die Demonstrantinnen und Demonstranten verlangten einen sofortigen Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon. Ihre Forderungen spiegeln die weltweite Ablehnung des Konflikts wider.
Seit Oktober 2023 haben sich Millionen Menschen weltweit an Protesten gegen israelische und US-amerikanische Militärschläge beteiligt. Zu den größten Kundgebungen zählten über eine Million Teilnehmende in Bagdad am 5. Januar 2024 sowie 500.000 in London am 11. November 2023. Anfang 2024 gingen zudem Hunderttausende in Europa und den USA auf die Straße.
Die Berliner Demonstration verstärkt den wachsenden internationalen Druck auf einen Waffenstillstand. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass Deutschland eine klarere Position gegen den Konflikt einnehmen müsse. Die genaue Zahl der Teilnehmenden in Berlin blieb unbestätigt.