09 May 2026, 00:16

Bundesrat stoppt 1.000-Euro-Bonus: Hessens Ministerpräsident kritisiert "undurchführbare" Maßnahme

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und dem Text "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaf Berlin".

Bundesrat stoppt 1.000-Euro-Bonus: Hessens Ministerpräsident kritisiert "undurchführbare" Maßnahme

Der Bundesrat hat eine geplante steuerfreie Einmalzahlung von 1.000 Euro für Arbeitnehmer blockiert. Der von der Bundesregierung vorgeschlagene Bonus stieß bei den Länderchefs auf massive Kritik. Besonders scharf äußerte sich Hessens Ministerpräsident Boris Rhein.

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Rhein warnte, dass die Prämie möglicherweise überhaupt nicht ausgezahlt werde. Er zweifelte daran, ob die Bundesregierung die Angelegenheit überhaupt in den Vermittlungsausschuss bringen werde. Seine Bedenken gelten vor allem der wirtschaftlichen Belastung, die die Zahlung mit sich bringen könnte.

Laut Rhein würde der Bonus die ohnehin schon angeschlagene deutsche Wirtschaft unnötig zusätzlich belasten. Er argumentierte, dass eine solche Maßnahme die eigentlichen Herausforderungen der aktuellen Krise nicht löse. Stattdessen bezeichnete er den Vorschlag als schlecht getimed und undurchführbar.

Die Entscheidung des Bundesrates spiegelt eine breite Skepsis unter den Regierungschefs der Länder wider. Rheins Haltung deutet darauf hin, dass die Einmalzahlung ohne größere Änderungen vorerst blockiert bleibt.

Die Ablehnung lässt die Zukunft des 1.000-Euro-Bonus ungewiss erscheinen. Ohne Vermittlung oder Überarbeitung scheint es unwahrscheinlich, dass der Plan vorankommt. Rheins Kritik unterstreicht die grundsätzlichen Zweifel an den wirtschaftlichen Folgen der Maßnahme.

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