26 April 2026, 20:10

Deutschland senkt Spritpreise um 17 Cent – doch nur für zwei Monate

Balkendiagramm, das den prozentualen Anteil von Russlands Erdgasimporten in Europa zeigt, mit Text, der Investitionsprozentsätze angibt.

Deutschland senkt Spritpreise um 17 Cent – doch nur für zwei Monate

Deutschland hat eine vorübergehende Senkung der Spritpreise um 17 Cent pro Liter eingeführt, um die Belastung für Autofahrer zu verringern. Die Maßnahme, die vom Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde, gilt für zwei Monate. Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen, rief die Verbraucher auf, die Ermäßigung in diesem Zeitraum zu nutzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Preissenkung ist Teil umfassender Bemühungen, Haushalte angesichts steigender Energiepreise zu entlasten. Weil betonte, dass die Regierung derzeit keine Engpässe bei Benzin oder Diesel erwarte. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen für mögliche Störungen in der Ölversorgung.

Anders als bei der früheren Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas bezieht das Land sein Öl mittlerweile aus einer breiteren Palette von Lieferanten. Diese Diversifizierung verringert laut Behörden das Risiko schwerwiegender Versorgungsengpässe. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie die Bundesnetzagentur beobachten die Lage genau, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Weil versicherte der Öffentlichkeit, dass die zuständigen Stellen über die notwendigen Instrumente und das Know-how verfügen, um etwaige Herausforderungen zu bewältigen. Zwar bleibe die aktuelle Lage stabil, doch seien Notfallpläne für den Fall einer Verschärfung vorbereitet.

Die 17-Cent-Rabattierung auf Sprit ist ab sofort an allen deutschen Tankstellen aktiv. Autofahrer werden aufgefordert, die vorübergehende Entlastung zu nutzen, während die Behörden weiterhin die Lieferketten überwachen. Im Fokus der Regierung steht weiterhin die Vermeidung von Engpässen und die Sicherstellung eines stabilen Energiezugangs.

Quelle