Doppelte Kunstpremiere: Gut Rödinghausen zeigt Neubert und Stipendien-Talente
Berndt MitschkeDoppelte Kunstpremiere: Gut Rödinghausen zeigt Neubert und Stipendien-Talente
Am 10. Oktober 2025 eröffnet Gut Rödinghausen zwei neue Ausstellungen. Eine präsentiert Haakon Neubert, einen aufstrebenden Künstler aus Marl, die andere zeigt Arbeiten von sechs jungen Talenten, die sich um ein renommiertes Stipendium bewerben. Beide Ausstellungen sind bis zum 16. November zu sehen – der Eintritt ist für alle Besucher kostenlos.
Die Eröffnung findet am Freitag, dem 10. Oktober, um 19:00 Uhr im Kaminsaal statt, wobei eine Anmeldung erforderlich ist. Neben Neuberts Einzelausstellung NE NORMALE AUSSTELLUNG HALT zeigt eine Gruppenausstellung Bewerber für das Stipendium 2026 der Märkischen Kulturkonferenz (MKK) in den Bereichen Bildende Kunst und Zeichnung. Die MKK, 1977 gegründet, fördert Künstler durch ihr jährliches Stipendium, das ihnen ein Jahr unabhängiger Arbeit und öffentliche Präsentation ermöglicht.
Neubert, geboren 1994, studierte bei Prof. Cornelius Völker an der Kunstakademie Münster und schloss sein Studium 2024 ab. Als aktueller MKK-Stipendiat im Bereich Malerei wird er zudem einen limitierten Kunstdruck eines seiner Werke herausgeben, der im Museums-Shop erhältlich sein wird. Ein Künstlergespräch mit Neubert ist für Sonntag, den 19. Oktober, um 16:00 Uhr geplant.
Noch 2025 wird Neubert für ein Arbeitsstipendium in ein Berliner Atelier ziehen. Anfang 2026 folgt dann eine Einzelausstellung in Wien, die er als Hauptpreisträger des STRABAG ART Award 2025 erhalten hat. Zuvor wird vom 21. Februar bis 10. April 2026 in der Galerie Drees in Hannover sein gemeinsames Projekt Mach doch! mit Julia Venske und Gregor Spänle zu sehen sein, das sich mit urbaner Kunst und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.
Die Ausstellungen in Gut Rödinghausen sind bis Mitte November kostenlos zugänglich. Zu Neuberts kommenden Projekten zählen ein Aufenthalt in einem Berliner Atelier, eine Einzelausstellung in Wien und eine Gruppenausstellung in Hannover. Auch die MKK-Stipendienbewerber präsentieren ihre Arbeiten und konkurrieren um die Auszeichnung des nächsten Jahres.