Eisige Mutprobe: Karsamstag wird zur Spree-Treibjagd für Abenteurer
Adriana HaufferEisige Mutprobe: Karsamstag wird zur Spree-Treibjagd für Abenteurer
Ein kühles, aber lebendiges Spektakel steht am Karsamstag in Deutschland an: Mutige Schwimmer werden sich auf der Spree treiben lassen – von Neu Zittau bis zum Strandbad in Erkner. Der örtliche Schwimm- und Tauchsportverein organisiert diese ungewöhnliche Tradition, die neugierige Zuschauer an die Ufer locken dürfte.
Am 4. April geht es los: Die Teilnehmer lassen sich durch das eiskalte Wasser der Spree treiben, wo die Temperaturen im einstelligen Bereich bleiben. Viele werden Neoprenanzüge tragen oder sich an aufblasbaren Schwimmringen festhalten, um warm und über Wasser zu bleiben. Kreativität ist ausdrücklich erwünscht – manche bringen ausgefallene Schwimmhilfen mit, um aus der Masse herauszustechen.
Musik begleitet die Treibfahrt und sorgt für eine festliche Stimmung. Die Strecke führt von Neu Zittau bis zum Erkner Strandbad und verspricht eine malerische, wenn auch fröstelige Reise. Die Veranstalter erinnern die Teilnehmer daran, sich auf die Kälte vorzubereiten – strenge Sicherheitsauflagen gibt es jedoch nicht.
Zuschauer werden voraussichtlich die Ufer säumen und der Gruppe beim Stromabwärtsdrift zusehen. Zwar knüpft das Event nicht an alte lokale Bräuche an, doch es hat sich zu einem skurrilen Highlight der Region entwickelt.
Am Ziel, dem Strandbad Erkner, können sich die Schwimmer nach ihrer eisigen Tour wieder aufwärmen. Mit Musik, ausgefallenen Schwimmhilfen und einer jubelnden Menge wird die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis an Karsamstag. Der Verein hofft, dass die Tradition in den kommenden Jahren noch mehr Anhänger findet.






