07 April 2026, 10:11

Fünf neue Traditionen werden deutsches UNESCO-Kulturerbe – von Fischerei bis Bolzplatz

Schwarzes und weißes Foto vom Barnet Fair in London, England, mit Zelten, Menschen, Karren, Pfählen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Fünf neue Traditionen werden deutsches UNESCO-Kulturerbe – von Fischerei bis Bolzplatz

Deutschland hat fünf neue Traditionen in seine Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Zu den neuesten Anmerkungen zählen Schaustellerei auf Volksfesten, die handwerkliche Herrenschneiderei sowie die Fischerei in der Ostsee. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und die Deutsche UNESCO-Kommission gaben die Entscheidungen gemeinsam bekannt.

Die Schaustellerkultur auf Volksfesten wurde offiziell für ihre langjährige Rolle in der Unterhaltungsbranche gewürdigt. Diese Tradition reiht sich ein in andere neu aufgelistete Bräuche, darunter das handwerkliche Schneiderhandwerk für Herrenmode, das Präzision und Tradition in der Kleidungsherstellung verkörpert.

Auch das Straßenfußballspielen auf dem Bolzplatz, ein beliebter Zeitvertreib in vielen Gemeinden, erhielt Anerkennung. Daneben wurden die Laternenumzüge zum Martinstag im Rheinland für ihre tief verwurzelte kulturelle Bedeutung gewürdigt. Die Fischerei in der Ostsee, die eng mit regionaler Identität und Lebensgrundlagen verbunden ist, rundet die Liste der Neuzugänge ab.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und Minister Weimer betonten, dass diese Auszeichnungen dazu beitragen, Traditionen zu bewahren, die lokale und nationale Identität prägen. Die erweiterte Liste spiegle nun eine größere Vielfalt der lebendigen Kulturpraktiken Deutschlands wider.

Mit den neuen Eintragungen wächst die Liste des immateriellen Kulturerbes Deutschlands weiter an. Die frisch anerkannten Traditionen umfassen Handwerkskunst, Sport und Gemeinschaftsfeste. Offizielle Stellen bestätigten, dass jede Praxis die Kriterien zum Schutz und zur Förderung kultureller Vielfalt erfüllt.

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