Fusion abgeschlossen: Volksbank im Rheinland startet mit 6 Milliarden Euro in neue Ära
Hilda Dussen vanFusion abgeschlossen: Volksbank im Rheinland startet mit 6 Milliarden Euro in neue Ära
Die Volksbank im Rheinland hat ihre Fusion mit der VR-Bank Region Aachen offiziell abgeschlossen. Die neu entstandene Institution verwaltet nun ein Kundenvolumen von über 6 Milliarden Euro. Gleichzeitig haben langjährige Vorstandsmitglieder ihre Ämter niedergelegt – ein Ende einer Ära für die Bank.
Die Fusion zwischen der Volksbank im Rheinland und der VR-Bank Region Aachen wurde in diesem Jahr vollzogen. Die technische Integration der Systeme ist für Juni geplant und soll einen reibungslosen Übergang für Kunden und Mitarbeiter gewährleisten. Die fusionierte Bank verzeichnete für das Geschäftsjahr 2025 eine Bilanzsumme von rund 2,79 Milliarden Euro.
Fred Hendricks, Vorsitzender des Aufsichtsrats, leitete seine letzte Hauptversammlung in dieser Funktion. Über Jahrzehnte hinweg hat er die strategische Ausrichtung der Bank maßgeblich geprägt. Für sein Engagement erhielt er die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV).
Auch Heinz Theißen schied nach vielen Jahren aus dem Aufsichtsrat aus. Wie Hendricks wurde er mit der Goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands für seine Verdienste ausgezeichnet – insbesondere für seinen Einsatz während des Fusionsprozesses. Beide Abgänge folgen auf den Rückzug von Karl Peter Kürten und Philipp Mansour, die altersbedingt ihre Positionen aufgaben.
Die Bank blickt nun mit einer gestärkten finanziellen Position und einer einheitlichen Struktur in die Zukunft. Die technische Zusammenführung im Juni wird die Integration beider Institute abschließen. Gleichzeitig markieren die Abgänge erfahrener Vorstandsmitglieder einen Führungswechsel bei der neu aufgestellten Volksbank im Rheinland.






