06 April 2026, 18:11

Gewalt und Pyrotechnik: Chaotische Szenen beim Fußballspiel in Rummelsburg

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Füßballspiel in einem Stadion zeigt, mit dem Text "Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" über der Szene.

Gewalt und Pyrotechnik: Chaotische Szenen beim Fußballspiel in Rummelsburg

Bei einem Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo im Berliner Stadtteil Rummelsburg ist es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Die Unruhen führten zu Verletzungen, Festnahmen und strafrechtlichen Ermittlungen, nachdem es zu Zusammenstößen zwischen Fans, der Polizei und unbeteiligten Passanten gekommen war.

Die Auseinandersetzungen begannen, als Anhänger des BFC Dynamo während der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit vor dem Stadion Pyrotechnik zündeten. Die Polizei dokumentierte den Vorfall mit Videoaufnahmen, geriet daraufhin jedoch selbst unter Beschuss mit Böllern, Glasflaschen und körperlichen Angriffen.

Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr und setzte es erst um 17:55 Uhr fort, da sich die Lage weiter zuspitzte. Elf Personen, bei denen es sich vermutlich um BFC-Dynamo-Fans handelte, wurden bei Kontrollen identifiziert und verbal angegriffen. Beamte erstatteten später zwei Strafanzeigen wegen schwerer Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und nahmen vier Personen fest.

Mehrere Menschen wurden bei den Tumulten verletzt, darunter ein Kind, das ein akustisches Trauma erlitt, sowie ein Ordner. Zwölf Polizeibeamte zogen sich ebenfalls Verletzungen zu, blieben aber im Einsatz. Zwei BFC-Anhänger müssen sich nun wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole verantworten, nachdem sie angeblich den Hitlergruß gezeigt haben sollen.

Gegen 19:15 Uhr meldete ein Passant zudem, in einer Bar in der Weitlingstraße verfassungsfeindliche Parolen lautstark skandiert gehört zu haben.

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Das Spiel endete mit zahlreichen Verletzten, Festnahmen und laufenden Ermittlungen. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus, darunter Videoaufnahmen, im Rahmen der strafrechtlichen Verfahren. Der Vorfall wirft Fragen zum Fanverhalten und zur öffentlichen Sicherheit bei Fußballveranstaltungen auf.

Quelle