Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant Rettung mit 280.000 Euro
Adriana HaufferGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant Rettung mit 280.000 Euro
Gifhorns Mühlenmuseum dringend sanierungsbedürftig nach Jahren des Verfalls
Nach jahrelanger Vernachlässigung steht das Mühlenmuseum in Gifhorn vor akuten Sanierungsproblemen. Die Bausubstanz hat stark gelitten – Dachziegel sind beschädigt, tragende Balken marode. Nun muss die Stadt handeln, um einen weiteren Verfall zu verhindern.
Die Probleme des Museums begannen mit dem finanziellen Kollaps des privaten Betreibers. Das Insolvenzverfahren hinterließ keine Mittel für Instandhaltung, obwohl das Unternehmen ursprünglich für die Unterhaltung verantwortlich war. Strafrechtliche Ermittlungen gegen den Betreiber verschärften die Lage zusätzlich.
Eine aktuelle Begutachtung förderte gravierende Schäden zutage: Holzschädlinge haben tragende Balken angegriffen, das Eingangstor ist in schlechtem Zustand. Ohne sofortiges Eingreifen werden die Sanierungskosten weiter steigen, da die Bausubstanz zunehmend leidet.
Als Reaktion hat die Stadtverwaltung nun 280.000 Euro für Notmaßnahmen vorgeschlagen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Erhaltung des Gebäudes eine öffentliche Pflicht sei – schließlich handele es sich um ein kulturell bedeutendes Denkmal. Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über den Antrag abstimmen.
Falls die Mittel bewilligt werden, sollen zunächst die dringendsten strukturellen Schäden behoben werden. Ziel der Arbeiten ist es, das Gebäude zu stabilisieren und weiteren Verfall zu stoppen. Ohne diese Maßnahmen bleibt die Zukunft des Museums ungewiss.






