Gleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – Strecke stundenlang gesperrt
Adriana HaufferGleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – Strecke stundenlang gesperrt
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Regional-Express auf der Strecke von Köln, der zu einer sofortigen Sperrung der Linie für knapp zwei Stunden führte.
Der Zusammenstoß ereignete sich in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Das 21-jährige Opfer, ein Bahnmitarbeiter, erlitt schwere Verletzungen und wurde notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht.
Die Strecke blieb für etwa zwei Stunden gesperrt, während die Rettungskräfte im Einsatz waren. In der Folge hatten sieben Züge Verspätungen von insgesamt rund eineinhalb Stunden.
Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären. Auf der RE-9-Strecke gelten seit 2023 verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, nachdem ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn am selben Bahnhof angegriffen worden war. Zu den neuen Maßnahmen zählen zusätzliche Videoüberwachung, verpflichtende Deeskalationstrainings für das Personal sowie ein Präventionsprogramm aus dem Jahr 2024, das psychologische Unterstützung und Notfallknöpfe in Mitarbeiter-Apps umfasst.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittler die Ursachen des Unfalls untersuchen. Die RE-9-Linie ist inzwischen wieder freigegeben, allerdings kommt es weiterhin zu leichten Restverspätungen im Betrieb.






