03 April 2026, 16:15

HAPPA revolutioniert Berlins vegane Szene mit Bio-Küche für alle

Außensitzbereich des Green Kitchen Vegan Cafe mit Tischen, Stühlen, Pflanzen und einer Matte, mit einer Glaswand mit Postern und einer Tür, die ins Innere führt, wo Tische, Stühle und Deckenleuchten zu sehen sind.

HAPPA revolutioniert Berlins vegane Szene mit Bio-Küche für alle

Berlins neuestes pflanzenbasiertes Restaurant HAPPA hat mit einer klaren Mission eröffnet: vegane, biozertifizierte und abfallarme Gerichte zu bezahlbaren Preisen anzubieten. Gegründet von Köchin Sophia Hoffmann und Nina Peterson setzt das Lokal auf Kreativität, Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen – ohne dabei Geschmack oder Erschwinglichkeit zu vernachlässigen.

Das Menü von HAPPA ist durchgehend vegan, biologisch und auf minimale Abfälle ausgelegt. Jedes Gericht verarbeitet Gemüse vollständig, von der Wurzel bis zum Blatt, wobei die Zutaten von Querfeld stammen, einer Initiative, die "unperfektes" oder formuntypisches Obst und Gemüse vor der Vernichtung bewahrt. Zudem arbeitet das Restaurant mit Angelique's Finest zusammen, einer von Frauen geführten Kaffeekooperative in Ruanda, um postkoloniale Wirtschaftsstrukturen zu stärken.

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Dogmatische Strenge sucht man hier vergeblich – im Vordergrund stehen Geschmack und Innovation. Hoffmann, die seit zwölf Jahren auf tierische Produkte verzichtet, bringt Erfahrung aus vier Kochbüchern mit, von denen sich drei mit veganer und nachhaltiger Küche beschäftigen. Ihr viertes Werk, "Küche im Grünen", ist vegetarisch, bricht aber bewusst mit ihren üblichen Schwerpunkten.

Drei Säulen prägen das Konzept von HAPPA: ein wöchentlich wechselndes Mittagsangebot, sechs monatliche Dinner-Events sowie private Buchungen. Die Preise bleiben moderat, einige Gerichte kosten unter 10 Euro. Das Team – zwei Köchinnen und drei Servicekräfte – besteht ausschließlich aus Frauen, die fair entlohnt werden, was den Gründerinnen besonders am Herzen liegt.

Anders als viele vegane Berliner Lokale spricht HAPPA keine Nische an, sondern will ein breites Publikum erreichen – unabhängig von Herkunft oder Budget.

HAPPA vereint ethischen Einkauf, kreative Küche und faire Arbeitsbedingungen unter einem Dach. Mit seinem Ansatz, der Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Offenheit verbindet, hebt es sich in der hart umkämpften Berliner Gastronomieszene ab. Geschmack und Zugänglichkeit stehen im Mittelpunkt – eine Alternative zu teurem Vegan-Fine-Dining ebenso wie zu Fast-Food-Konzepten.

Quelle