25 March 2026, 12:12

Henkel leidet unter hohen Ölpreisen und Lieferketten-Problemen im Jahr 2026

Liniengraph, der einen Rückgang der erwarteten zukünftigen Öleinfuhren zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel leidet unter hohen Ölpreisen und Lieferketten-Problemen im Jahr 2026

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und globale Lieferkettenstörungen

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel sieht sich mit wachsenden Belastungen konfrontiert, die auf explodierende Ölpreise und anhaltende Störungen in den weltweiten Lieferketten zurückzuführen sind. Das Unternehmen, zu dem Marken wie Persil und Schwarzkopf gehören, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 20,5 Milliarden Euro – warnt nun aber, dass Verzögerungen bei Preisanpassungen das Geschäft beeinträchtigen könnten.

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Die anhaltende geopolitische Krise hat seit Anfang 2026 die Preise für Rohstoffe und Treibstoffe in die Höhe getrieben. Konflikte wie ein US-Angriff auf den Iran unter der Regierung Trump, Anschläge auf Gasfelder und der langwierige Ukraine-Krieg haben den globalen Handel durcheinandergebracht. Zölle, Exportverbote und logistische Engpässe treiben die Kosten für Unternehmen in ganz Europa in die Höhe – besonders betroffen sind Länder wie die Schweiz, Österreich und Italien, wo die Dieselpreise stark gestiegen sind.

Henkel, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, spürt die Folgen indirekt: Zulieferer und Logistikpartner geben die höheren Ausgaben weiter, was die Gewinnmargen belastet. Der Vorstandsvorsitzende betont, dass Preiserhöhungen schneller als geplant umgesetzt werden müssten, um die steigenden Kosten auszugleichen.

Trotz der Herausforderungen bleiben Henkels etablierte Marken bei den Kunden beliebt. Das Unternehmen setzt auf Produktqualität und Leistung, um die höheren Preise zu rechtfertigen. Die Führungsebene hofft, dass sich die aktuelle Instabilität bis Jahresende abschwächt.

Henkels Strategie basiert auf der Stärke seiner Marken, um die Absatzzahlen trotz Preisanstieg zu halten. Gleichzeitig überwacht das Unternehmen weiterhin die Risiken in der Lieferkette und passt sich der neuen Kostenrealität an. Vorerst bieten die globale Belegschaft und das breite Produktsortiment einen Puffer gegen weitere Marktschwankungen.

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