Hitzewelle und Ernteverkehr belasten Brandenburgs Straßen bis an die Grenze
Hilda Dussen vanHitzewelle und Ernteverkehr belasten Brandenburgs Straßen bis an die Grenze
In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen – und mit ihr der starke landwirtschaftliche Verkehr in den südlichen Regionen. Der Landesbauernverband warnt, dass die aktuelle Hitzewelle die ohnehin schon geschädigten Straßen weiter belasten könnte.
Bei intensiver Sonneneinstrahlung können die Temperaturen auf der Fahrbahnoberfläche über 60°C steigen. Kühlt es nachts nicht ausreichend ab, erweicht das Bindemittel im Asphalt, sodass sich Spurrillen, Beulen oder lose Fahrbahnstücke bilden.
Das Verkehrsministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen sorgfältig zu planen. Wo möglich, sollten Fahrten in die kühleren Tageszeiten verlegt werden. Alle Autofahrer werden aufgefordert, unnötige Belastungen der Straßen zu vermeiden und auf stark frequentierten Strecken besonders vorsichtig zu sein.
Verformte Fahrbahnoberflächen, loser Asphalt und Schotter auf ausgebesserten Abschnitten erhöhen das Unfallrisiko – vor allem für Motorradfahrer. Die Kombination aus Ernteverkehr und extremer Hitze setzt den Straßen stark zu. Die Behörden betonen, wie wichtig eine sorgfältige Planung und umsichtiges Fahren sind, um weitere Schäden zu verhindern und Gefahren zu verringern. Mit der zunehmenden Verschlechterung der Fahrbahnoberflächen steigt auch das Unfallrisiko.
