07 May 2026, 20:15

Lörrach übernimmt Energiezukunft mit neuem Stadtnetz-Unternehmen

Liniengraph, der die Erzeugung von elektrischer Energie aus anderen Quellen zwischen 2021 und 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lörrach übernimmt Energiezukunft mit neuem Stadtnetz-Unternehmen

Lörrach übernimmt die Kontrolle über seine Energiezukunft

Die Stadt Lörrach hat einen wichtigen Schritt unternommen, um die Steuerung ihrer Energiewende zurückzugewinnen. Am Donnerstag, dem 6. Mai 2026, kündigten Verantwortliche eine neue Strategie an, um die kommunale Aufsicht über das lokale Stromnetz zu stärken. Mit der Initiative sollen die Energiewende beschleunigt und gleichzeitig das regionale Wirtschaftswachstum gefördert werden.

Kern des Plans ist die Gründung eines neuen Unternehmens, der Stadtnetze Lörrach GmbH & Co. KG, das künftig das Netz verwalten soll. Die Stadtwerke Lörrach halten dabei 51 Prozent der Anteile, während badenovaNETZE die verbleibenden 49 Prozent behält. Zwar bleibt badenovaNETZE für den technischen Betrieb und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben zuständig, doch gewinnt die Stadt mehr Einfluss auf Investitionen in die Infrastruktur und deren Ausbau.

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Ein zentrales Anliegen der Initiative ist die Verbesserung der Transparenz über den Zustand des Netzes. Dadurch sollen gezieltere Investitionen möglich werden und die Versorgungssicherheit steigen. Bereits wurden über 11 Millionen Euro für den Ausbau der Infrastruktur am Standort Wiesenweg in Lörrach bereitgestellt.

Durch die Rekommunalisierung des Netzes strebt die Stadt an, es wirtschaftlich zu betreiben. Die Erträge aus dem Netzbetrieb sowie zusätzliche Gewerbesteuern verbleiben nun in der Region. Das Ziel ist es, diese Mittel für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Die neue Struktur gibt Lörrach mehr Kontrolle über seine Energieinfrastruktur. Die finanziellen Vorteile aus dem Netzbetrieb kommen der Region zugute und finanzieren weitere Entwicklungsprojekte. Die Stadt erwartet, dass die Änderungen die Versorgungssicherheit verbessern und langfristige Nachhaltigkeitsbemühungen unterstützen werden.

Quelle