LUXWERK in Spandau: Vom Osram-Glaswerk zum modernen Industrie- und Wohnkomplex
Hilda Dussen vanLUXWERK in Spandau: Vom Osram-Glaswerk zum modernen Industrie- und Wohnkomplex
Ein großes Umnutzungsprojekt verwandelt das ehemalige Osram-Glaswerk in Berlin-Spandau. Das Gelände, das nun den Namen LUXWERK trägt, wird eine Mischung aus Industrie-, Forschungs- und Wohnflächen bieten. Zu den Neuerungen gehört ein 15-stöckiger Turm namens Spektrum, der die lokale Wohnungsnot lindern soll.
Das Areal wurde 2021 erworben, was den Startschuss für die Umwandlung in einen modernen Komplex markierte. Die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude begann im Herbst 2025, wobei zunächst die Fenster der Nordfassade im Fokus standen. Parallel dazu entstehen Neubauten, die Fertigung, Forschung und kreative Unternehmen aufnehmen sollen.
Der Spektrum-Turm, der etwa 51,5 Meter hoch sein wird, entsteht entlang der Nonnendammallee in der Nähe der U-Bahn-Station Paulsternstraße. Anders als klassischer Wohnraum ist er als temporäre Unterkunft für Fachkräfte, Techniker und Projektteams konzipiert. Dieses Konzept ist eine direkte Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Wohnraum in Siemensstadt, wo Technologie- und Industrieunternehmen weiter expandieren.
Für die Gestaltung zeichnen die Architekturbüros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten verantwortlich. Ihre Pläne verbinden moderne Bauweise mit dem industriellen Erbe des Standorts und sorgen dafür, dass das Projekt sowohl praktischen als auch ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.
Der Spektrum-Turm und das Gesamtprojekt LUXWERK sollen kurzfristigen Wohnraum schaffen und gleichzeitig das industrielle Wachstum Berlins unterstützen. Da die Bauarbeiten bereits laufen, wird das Gelände zu einem zentralen Anlaufpunkt für Beschäftigte und Unternehmen in Spandau. Weitere Details zu zusätzlichen Gewerbe- oder Forschungsflächen stehen bisher noch nicht fest.






