Maifest 2026 in Wiesbaden erkundet Die Kunst des Archivs mit Debatten und Kunst
Adriana HaufferMaifest 2026 in Wiesbaden erkundet Die Kunst des Archivs mit Debatten und Kunst
Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden präsentiert sein Motto: Die Kunst des Archivs Die diesjährige Ausgabe des Festivals widmet sich der Frage, wie Erinnerung die Gegenwart prägt, und lädt Besucher ein, Geschichte auf neue Weise zu erleben. Erstmals öffnet das Festival seine Bühnen und Archive für die Öffentlichkeit – neben einem vielseitigen Spielplan.
Im Mittelpunkt steht die Diskussionsreihe Die Kunst des Archivs. Zu den Gästen zählen der Theaterregisseur Tiago Rodrigues, die Historikerin Dr. Jelena Rothermel, der Archivar PD Dr. Kai Hinrich Müller sowie der Kulturwissenschaftler Dr. Peter Quadflieg. In ihren Vorträgen und Gesprächen geht es um die Zukunft der Archive, den Körper als lebendiges Gedächtnis und die Bewahrung kollektiver Erinnerung in Städten.
Die Reihe hinterfragt zudem die Macht der Archive: Was wird bewahrt, was gerät in Vergessenheit – und welche ethische Verantwortung trägt diese Auswahl? Auch Produktionen wie Tristan und Isolde setzen sich künstlerisch mit der Frage auseinander, wie Geschichte erzählt und immer wieder neu gedeutet wird.
Traditionelle Festivalelemente wie das Déjeuner en Blanc bleiben ebenfalls Teil des Programms. Den Abschluss bildet eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Besucher direkt mit historischen Dokumenten und persönlichen Geschichten in Kontakt treten können.
Von Anfang bis Ende Mai 2026 verbindet das Festival Aufführungen, Debatten und interaktive Archiv-Erlebnisse. Die Macher wollen zeigen, wie Erinnerung über Dokumente hinauslebt – in der Kunst, im Dialog und in geteilten Momenten. Tickets und weitere Details werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.






