14 April 2026, 20:10

Neues Gesetz: Online-Verträge jetzt mit Pflicht-Widerrufsbutton stornierbar

Schilder auf dem Bürgersteig, das Kunden auffordert, im Geschäft eine Gesichtsbedeckung zu tragen, mit einer Glasfront und Menschen in der Nähe.

Neues Gesetz: Online-Verträge jetzt mit Pflicht-Widerrufsbutton stornierbar

Deutschland führt neues Gesetz für einfachere Online-Stornierungen ein

Deutschland hat ein neues Gesetz verabschiedet, das Verbrauchern die Kündigung von Online-Verträgen erleichtern soll. Die am 5. Februar 2026 beschlossene Regelung setzt die EU-Richtlinie 2023/2673 in nationales Recht um. Unternehmen sind nun verpflichtet, ihren Kunden eine klare und leicht zugängliche Möglichkeit anzubieten, um digitale Verträge zu widerrufen.

Kernstück: Der Pflicht-"Widerrufsbutton" auf Websites Im Mittelpunkt des Gesetzes steht ein verpflichtender "Widerrufsbutton", der auf Websites dauerhaft sichtbar, deutlich beschriftet und leicht auffindbar sein muss. Über diesen Button können Verbraucher ihren Namen, die Vertragsdetails und ihre E-Mail-Adresse eingeben, um eine Bestellung zu stornieren.

Nach dem Absenden müssen Unternehmen umgehend eine Bestätigung versenden. Diese muss alle Widerrufsdetails für die Unterlagen des Kunden enthalten. Der Button selbst muss entweder im Footer oder Header der Website platziert werden, sodass er auch ohne Login erreichbar ist.

Aktualisierte Informationspflichten für Unternehmen Das Gesetz verschärft zudem die Informationsanforderungen: Unternehmen müssen ihre Datenschutzerklärungen anpassen und den Widerrufsprozess transparent erklären. Fehlende oder falsche Angaben können die gesetzliche Widerrufsfrist verlängern. In solchen Fällen hätten Verbraucher bis zu einem Jahr und 14 Tage ab Erhalt der Ware Zeit, den Vertrag zu widerrufen.

Unternehmen wird geraten, ihre Online-Auftritte zu prüfen und sich mit ihrem Datenschutzbeauftragten abzustimmen. Die Einhaltung der neuen Vorschriften hilft, Strafen zu vermeiden und ein reibungsloses Kundenverhältnis zu gewährleisten.

Ziel: Verbraucherfreundliche Stornierungen, mehr Pflichten für Händler Die Änderungen sollen Online-Kündigungen für Käufer unkompliziert gestalten. Für Unternehmen bringen sie neue Verpflichtungen mit sich – von aktualisierten Richtlinien bis zu technischen Anpassungen der Websites. Bei Nichteinhaltung drohen verlängerte Widerrufsfristen und mögliche rechtliche Konsequenzen.

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