02 April 2026, 18:12

Polizei startet bundesweite Großrazzia gegen illegales Tuning und Raserei zu Ostern 2026

Polizeiauto fährt an einer Menge mit Schildern, Geländern, Bäumen, einer Brücke, einer Fahne und einem bewölkten Himmel vorbei.

Polizei startet bundesweite Großrazzia gegen illegales Tuning und Raserei zu Ostern 2026

Deutsche Polizei verschärft Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliches Fahren über Ostern

Ab Karfreitag, dem 3. April 2026, führt die deutsche Polizei bundesweit verstärkte Kontrollen gegen die sogenannte Poser-Szene durch. In diesem Jahr beteiligt sich erstmals auch Baden-Württemberg an der Aktion, nachdem das Land bisher auf eine Teilnahme an den bundesweiten Maßnahmen verzichtet hatte.

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Die Kampagne markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem die Behörden über die Osterfeiertage gezielt gegen illegale Autorennen, gefährliche Fahrmanöver und unerlaubte Fahrzeugveränderungen vorgehen. Allein 2025 hatten Beamte mehr als 19.000 Fahrzeuge überprüft, tausende Verstöße festgestellt und über 1.400 Autos sichergestellt. Wiederholt hatten die Ermittler in den vergangenen Jahren einen Zusammenhang zwischen illegalen Rennen, rücksichtslosen Stunts und tödlichen Unfällen nachgewiesen.

Bis April 2026 hatten sich 15 der 16 Bundesländer der koordinierten Aktion angeschlossen – mit Baden-Württemberg als einzigem Ausreißer. Nun werden die Behörden bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rasern besonders im Blick haben. Ziel ist es, illegale Straßenrennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und andere gefährliche Verhaltensweisen zu unterbinden.

Die Verantwortlichen kündigten eine konsequente Null-Toleranz-Strategie an. Die jährlichen Karfreitags-Einsätze führen in der Regel zu hunderten Feststellungen von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten – ein Beleg für den anhaltenden Handlungsbedarf. Mit der erstmaligen Beteiligung aller 16 Bundesländer signalisiert die Aktion nun einen geschlossenen Schlag gegen die illegale Autokultur. Die Polizei wird die verstärkten Streifen fortsetzen, um die Risiken durch rücksichtsloses Fahren und nicht zugelassene Fahrzeugveränderungen einzudämmen.

Quelle