17 April 2026, 02:10

Sachsen-Anhalt baut 88-Millionen-Euro-Zentrum für Verbraucherschutz in Halle

Großes Bürogebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern, Bäumen und einem bewölkten Himmel, das als neue Firmenzentrale dient.

Sachsen-Anhalt baut 88-Millionen-Euro-Zentrum für Verbraucherschutz in Halle

Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz beginnt Bau eines neuen 88-Millionen-Euro-Komplexes

Am Freitagnachmittag fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) der Spatenstich für das neue Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz statt. Damit vollzieht die Behörde den Umzug von ihrem bisherigen Standort, einer alten Villa in der Freiimfelder Straße.

Bisher war das Amt auf mehrere gemietete Immobilien in Halle verteilt. Das neue, moderne Gebäude mit einer Fläche von 7.500 Quadratmetern ersetzt nun das bisherige Hauptquartier in der denkmalgeschützten Villa. Davon entfallen 3.000 Quadratmeter auf Laborräume.

Finanzminister Michael Richter betonte bei der Grundsteinlegung die Vorteile des Projekts: Die neuen Räumlichkeiten würden den Mitarbeitenden deutlich bessere Arbeitsbedingungen bieten als bisher. Auch Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hob in ihrer Rede die Bedeutung der Einrichtung für die Pandemievorbereitung des Landes hervor.

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Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Dann wird die Behörde erstmals seit Jahren wieder an einem Standort zentral zusammengefasst.

Die Investition von 88 Millionen Euro schafft nicht nur eine langfristige Heimat für das Landesamt für Verbraucherschutz, sondern bietet den Beschäftigten auch moderne Labore und verbesserte Arbeitsplätze. Ziel des Projekts ist es, sowohl den täglichen Betrieb als auch die Notfallkapazitäten zu stärken.

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