05 April 2026, 02:10

Sechsmal für Sea-Watch: Wie E. beim Berlin-Halbmarathon Leben rettet

Ausführliche alte Karte des Sachsenplatz-Parks in Berlin, Deutschland, mit Textanmerkungen.

Sechsmal für Sea-Watch: Wie E. beim Berlin-Halbmarathon Leben rettet

E. bereitet sich auf ihren sechsten Berlin-Halbmarathon vor – dieses Wochenende, am 29. März 2026. Ihre Freunde haben sich in der Nähe der Flughafenstraße versammelt, um sie anzufeuern, kochen für sie und massieren ihr die Beine vor dem Start. Seit fünf Jahren läuft sie, um Spenden für Sea-Watch zu sammeln, eine humanitäre Organisation, die auf See Geflüchteten hilft.

Jedes Jahr reist E. nach Berlin, um am Halbmarathon teilzunehmen – und macht daraus ein Wiedersehen mit engen Freunden. Diesmal trägt sie eine dünne rote Jacke, ein Geschenk, das sie vor dem Start warmhalten soll. Während sie sich aufwärmt, lauschen ihre Unterstützer:innen ihren Geschichten von früheren Rennen und behandeln sie wie den Star des Tages.

An der Reuterstraße liegt Musik in der Luft – über Lautsprecher ertönt Rosalías Stimme mit den Zeilen "Mein Zorn ist ihr Zorn, ihre Liebe ist meine Liebe, ihr Blut ist mein Blut". Gleichzeitig läuft im Hintergrund ein Video mit Björks gespenstischen Gesangseinlagen, aufgenommen in der Nähe des Berghain. Die Mischung aus Klängen spiegelt die Energie des Morgens wider.

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E. läuft nicht nur für sich selbst, sondern für Sea-Watch, eine Organisation, die sie seit ihrem ersten Halbmarathon unterstützt. Jedes Jahr trägt ihre Teilnahme dazu bei, Rettungseinsätze im Mittelmeer zu finanzieren. Es wird ihr sechster Lauf für die gute Sache sein.

Der Marathon bringt E. und ihre Freunde erneut zusammen – eine Verbindung aus Sport und Solidarität. Ihre Bemühungen in den vergangenen Jahren haben Sea-Watchs lebensrettende Arbeit mitgetragen. Am Sonntag wird sie 21 Kilometer laufen, begleitet von Menschen, die in ihr nicht nur eine Läuferin, sondern auch eine Heldin sehen.

Quelle