21 March 2026, 12:11

SPD in Sachsen-Anhalt setzt auf soziale Gerechtigkeit und kämpft gegen AfD-Trends

Gemälde eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel, mit dem Text "Schloss Karlsruhe in Deutschland" unten.

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt setzt auf soziale Gerechtigkeit und kämpft gegen AfD-Trends

Die SPD in Sachsen-Anhalt finalisiert ihr Wahlprogramm vor der Landtagswahl am 6. September. Spitzenkandidat Armin Willingmann hat zentrale Schwerpunkte gesetzt, darunter bezahlbares Wohnen und wirtschaftliche Stabilität. Sein Wahlkampf thematisiert zudem die wachsende Bedeutung der AfD in der Region.

Willingmann warnt, der Aufstieg der AfD könnte der Wirtschaft Sachsen-Anhalts schaden, indem Fachkräfte davon abgehalten würden, in der Region zu bleiben. Zwar liegen keine aktuellen landesspezifischen Umfragedaten vor, doch bundesweit kommt die AfD in Umfragen vom März 2026 auf etwa 26 Prozent. Die Partei behauptet – ohne Überprüfung – in Sachsen-Anhalt 45 Prozent erreichen zu wollen.

Das SPD-Programm setzt auf faire Löhne und lehnt Lohnsenkungen zur Ansiedlung von Unternehmen ab. Gefordert werden zudem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sowie gebührenfreie Kinderbetreuung, einschließlich kostenloser Kita-Plätze. Bildung bleibt ein zentrales Anliegen: Die Partei schlägt vor, alle Schulmaterialien zu finanzieren, damit der Lernerfolg von Kindern nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.

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Ein weiteres zentrales Thema ist die Energiepolitik. Willingmann betont die Notwendigkeit eines bezahlbaren Umstiegs auf erneuerbare Heiz- und Energieversorgung, um Zehntausende Arbeitsplätze in der Branche zu sichern. Zudem gibt es Streit mit der CDU über die Personalausstattung der Polizei: Willingmann hält deren Ziel von über 8.000 Beamten für unrealistisch. Aktuell sind es rund 6.400, er plädiert für einen pragmatischeren Ansatz.

Das Wahlprogramm der SPD wird vor dem 6. September offiziell verabschiedet. Willingmanns Kampagne konzentriert sich auf wirtschaftliche Gerechtigkeit, Bildungsförderung und realistische Planung im öffentlichen Sektor. Die Partei will die Lebenshaltungskosten entlasten und gleichzeitig der wachsenden Anziehungskraft der AfD entgegenwirken.

Quelle