11 April 2026, 00:14

Strompreise im März: Wer clever lädt, spart bis zu 7 Prozent

Eine Liniengrafik, die den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Bundesstaat im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise im März: Wer clever lädt, spart bis zu 7 Prozent

Stromkosten in Deutschland und Norwegen entwickeln sich im März unterschiedlich – manche Haushalte zahlen nur leicht mehr

Im März veränderten sich die Strompreise in Deutschland und Norwegen, wobei einige Haushalte nur geringe Steigerungen verzeichneten. Kundinnen und Kunden, die intelligente Stromzähler, Elektrofahrzeuge und flexible Tarifmodelle nutzten, zahlten lediglich 3 Prozent mehr als im Februar. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund weiter steigender Strompreise, die durch die hohen Gaspreise in ganz Europa getrieben werden.

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Anfang März schwankten die Großhandelspreise für Strom stark und stiegen oder fielen unvorhersehbar. Auch die Neukundentarife im Einzelhandel zogen im Laufe des Monats an. Dennoch konnten anpassungsfähige Haushalte – insbesondere solche, die ihre Ladezeiten in günstigere Phasen verlagerten – ihre Rechnungen um fast 7 Prozent im Vergleich zum Februar senken.

Ladeverhalten ändert sich spürbar Im März verschob sich das Ladeverhalten deutlich: Die Aktivität in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr nahm zu, während das Abendladen zurückging. Diese Verschiebung zeigt, wie Verbraucher auf die schwankenden Preise reagieren.

In Norwegen, wo fast alle Haushalte mit intelligenten Zählern ausgestattet sind, nutzen 93 Prozent der Stromkunden dynamische Tarife. Daten des Energieanbieters Tibber zeigen, dass die 10 Prozent der Haushalte mit Solarstrom und E-Auto im Jahr 2025 durchschnittlich 22 Cent pro Kilowattstunde zahlten. Haushalte mit E-Auto, aber ohne Solaranlage kamen auf 26 Cent. Rund drei Viertel der Tibber-Kunden mit Elektroauto verfügen zudem über Solarmodule, was ihnen hilft, die Kosten besser zu steuern.

Energiepreiskrise verschärft sich durch Iran-Konflikt Die anhaltende Energiekrise hat sich durch die Eskalation im Iran weiter zugespitzt, die die Gaspreise in die Höhe trieb und damit auch die Stromkosten zusätzlich erhöhte.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen, wie intelligentes Laden und Solarstrom die Auswirkungen steigender Strompreise abfedern können. Haushalte, die ihr Nutzungsverhalten anpassten, zahlten weniger – trotz steigender Großhandels- und Einzelhandelspreise. Angesichts der anhaltenden gasbedingten Preistreiber bleibt ein flexibles Energiemanagement ein zentraler Hebel, um die Kosten im Griff zu behalten.

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