07 May 2026, 16:24

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert steuerfreien Bonus und hohe Lohnnebenkosten

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für die Reichen und große Unternehmen noch weiter."

Trigema-Erbin Bonita Grupp kritisiert steuerfreien Bonus und hohe Lohnnebenkosten

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu den jüngsten Steuerreformen und den steigenden Arbeitskosten geäußert. Sie kritisierte den neuen steuerfreien Bonus in Höhe von 1.000 Euro und zeigte sich besorgt über die wachsenden Belastungen für Unternehmen.

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Grupp bezeichnete den steuerfreien Bonus als „Geschenk mit fremdem Geld“ und warnte, dieser wecke falsche Erwartungen bei den Beschäftigten. Dennoch stehe für sie noch nicht fest, ob Trigema den Bonus an seine Mitarbeiter auszahlen werde.

In der allgemeinen Steuerpolitik sprach sie sich für eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes aus – allerdings nur, wenn gleichzeitig Entlastungen für Unternehmen geschaffen würden. Ihre größte Sorge gelten jedoch die stetig steigenden Lohnnebenkosten, die für viele Betriebe zunehmend zur Belastung werden könnten.

Grupps Aussagen spiegeln die Spannung zwischen steuerlichen Anreizen und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Unternehmen wider. Während die Modemanagerin noch keine Entscheidung über den Bonus für die Trigema-Belegschaft getroffen hat, setzt sie sich weiterhin für ausgewogene Steuerreformen ein, die die Lasten für Arbeitgeber verringern.

Quelle