28 March 2026, 10:15

Verkehrsminister Schnieder lehnt 9-Euro-Ticket und Spritpreis-Deckel strikt ab

Alte Deutschlandkarte mit einem Mannsgesicht, mit gedrucktem Text einschließlich Datum und Uhrzeitdetails.

Verkehrsminister Schnieder lehnt 9-Euro-Ticket und Spritpreis-Deckel strikt ab

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat mehrere große Kurswechsel in der Verkehrspolitik ausgeschlossen. Er lehnte Forderungen nach einer Wiederbelebung des 9-Euro-Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr ab und wies Vorschläge für eine Deckelung der Spritpreise zurück. In seinen Äußerungen ging es zudem um Tempolimits auf Autobahnen und die Zukunft des Deutschlandtickets.

Schnieder sprach sich entschieden gegen eine Rückkehr des 9-Euro-Tickets aus. Stattdessen verwies er auf das Deutschlandticket als die unter den aktuellen Bedingungen bessere Alternative. Das am 1. Mai 2023 eingeführte Ticket kostete zunächst 49 Euro monatlich, stieg 2025 auf 58 Euro und liegt seit Januar 2026 bei 63 Euro. Bis Ende 2025 nutzten es bundesweit regelmäßig rund 14 Millionen Menschen.

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Auch einen Vorstoß von Finanzminister Lars Klingbeil, die Spritpreise nach dem Vorbild Luxemburgs zu begrenzen, blockte Schnieder ab. Er kritisierte den Plan als überzogene Markteingriffe, die den Wettbewerb ersticken würden. Gleichzeitig betonte er, dass Autofahrer, die ihr Tempo reduzieren, bereits von geringeren Spritkosten profitierten.

Beim Thema Tempolimit auf Autobahnen blieb der Minister unmissverständlich: Eine generelle Beschränkung werde es nicht geben. Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist zumindest bis 2030 gesichert, seine Fortführung damit vorerst gewährleistet.

Das Deutschlandticket bleibt somit bei 63 Euro pro Monat, mit langfristiger Finanzierung. Schnieders Entscheidungen bedeuten, dass sich an der Spritpreisgestaltung und den Geschwindigkeitsregeln auf Autobahnen vorerst nichts ändern wird. Der Fokus liegt weiterhin auf dem bestehenden Ticketmodell als zentraler Lösung für den öffentlichen Verkehr.

Quelle