08 April 2026, 08:16

"Zeit"-Chef von der Kall will mit Rekord-Abos die Medienkrise meistern

Eine Zeitung mit lesbarem Text in der Mitte des Bildes.

"Zeit"-Chef von der Kall will mit Rekord-Abos die Medienkrise meistern

Nils von der Kall übernahm im Februar 2023 als Geschäftsführer die Leitung der Zeit und löste damit Rainer Esser nach dessen langjähriger Amtszeit ab. Unter seiner Führung hat die Zeitung eine Rekordzahl an Abonnements erreicht. Doch nun steht er vor der Herausforderung, das Unternehmen durch einen sich wandelnden Medienmarkt zu steuern.

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Von der Kall hat deutlich gemacht, dass die Medienbranche tiefgreifende strukturelle Veränderungen durchläuft. Für ein "Weiter so" sieht er keinen Spielraum mehr und warnt vor dem Druck durch einen schwachen Werbemarkt. Sein Ansatz als neuer Geschäftsführer wird sich von seinen früheren Rollen unterscheiden – seine Position als "letzte Instanz" beschreibt er als grundlegend anders.

In den kommenden Wochen plant er, alle zentralen Geschäftsbereiche der Zeit zu überprüfen. Sein Ziel ist es, eigene Schwerpunkte zu setzen und eine langfristige Strategie für das Unternehmen zu definieren. Damit soll die Zukunft der Zeit weit über das Jahr 2030 hinaus gesichert und Stabilität in einem unsicheren Sektor gewährleistet werden.

Trotz der Herausforderungen sind die Abonnentenzahlen seit seinem Amtsantritt auf ein Rekordhoch gestiegen. Dieses Wachstum bietet eine solide Grundlage, während er das Unternehmen durch branchenweite Umbrüche führt.

Von der Kalls Führung wird sich darauf konzentrieren, die Ausrichtung der Zeit als Reaktion auf die Marktentwicklungen neu zu gestalten. Seine Überprüfung der Geschäftsbereiche und die strategische Planung werden entscheiden, wie sich das Unternehmen in den kommenden Jahren anpasst. Die Rekord-Abonnementzahlen deuten auf einen vielversprechenden Ausgangspunkt für seine ehrgeizige langfristige Vision hin.

Quelle