Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter
Berndt MitschkeZwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter
Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede kämpfen für den Erhalt eines lokalen Busverkehrs. Ece Hickorkmaz und Esila Isbir haben eine Kampagne gestartet, um Flexo zu retten – ein bedarfsgesteuertes Verkehrsangebot, das ihre Stadt und die umliegenden Gebiete bedient. Ohne Gegenmaßnahmen wird der Service Ende 2026 eingestellt.
Flexo war mit finanzieller Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig eingeführt worden, der seit dem Start die Hälfte der Kosten getragen hat. Diese Förderung läuft jedoch Ende 2026 aus. Danach geht die Verantwortung für den Service auf die einzelnen Kommunen über, die dann entscheiden müssen, ob sie ihn weiterführen.
Die Schülerinnen haben eine Online-Petition gestartet, die bis Sonntag bereits 460 Unterschriften gesammelt hatte. Ihr Ziel ist es, lokale Politiker dazu zu bewegen, die weitere Finanzierung noch vor den diesjährigen Haushaltsbeschlüssen zu sichern.
In benachbarten Regionen ist der Erhalt von Flexo bereits gesichert: Der Landkreis Gifhorn hat seinen Vertrag bis 2033 verlängert, Baddeckenstedt die Finanzierung bis 2031 gesichert. Die Zukunft des Angebots in Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und anderen Teilen der Region hängt nun von den Beschlüssen der Kommunalparlamente ab.
Falls keine Einigung erzielt wird, stellt Flexo in Salzgitter Ende 2026 den Betrieb ein. Mit ihrer Petition wollen die Schülerinnen die Räte unter Druck setzen, noch vor Ablauf der Fristen zu handeln. Eine Entscheidung wird für später in diesem Jahr erwartet.






