15 May 2026, 10:11

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Das Logo des United States Department of Labor mit dem Text "1933 dann jetzt nächsten" darunter, das einen blauen Kreis, einen weißen Stern und einen weißen Rand zeigt.

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne für Sachsen-Anhalt vorgelegt, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, bis zu 200 Stellen in der Landesverwaltung zu besetzen und zentrale Behörden umzustrukturieren – darunter die Abschaffung der Landesenergiebehörde.

Spitzenkandidat Ulrich Siegmund warnte, dass jeder Widerstand gegen diese Reformen mit entschlossenem Durchgreifen beantwortet werde. Die von der AfD geplante Umgestaltung geht dabei weit über die Neubesetzung von Ministerposten hinaus. Die Partei strebt an, Führungskräfte in landeseigenen Unternehmen und Behörden auszutauschen – sowohl in Spitzenpositionen als auch im mittleren Management. Dazu gehört die vollständige Auflösung der Landesenergieagentur.

Siegmund machte deutlich, dass die Partei von der Beamtenschaft volle Kooperationsbereitschaft erwartet. Er betonte, dass Versuche, die Politik der AfD zu blockieren, direkte Eingriffe nach sich ziehen würden. Ziel sei es, die Verwaltung vollständig an die Parteilinie anzupassen, falls die AfD die Regierung übernimmt.

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Das Ausmaß des Personalkarussells ist beträchtlich: Zwischen 150 und 200 Stellen könnten neu besetzt werden – ein tiefgreifender Einschnitt in die Arbeitsweise des Landes. Die Veränderungen würden sich auf nahezu alle Bereiche auswirken, von der Umsetzung politischer Vorhaben bis hin zum täglichen Betrieb öffentlicher Dienstleistungen.

Ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt würde rasche Umbrüche in der Landesverwaltung mit sich bringen. Hunderte Positionen könnten umbesetzt, Behörden wie die Landesenergieagentur abgeschlossen werden. Die Partei hat klar signalisiert, dass sie keinen Widerstand aus den Reihen des öffentlichen Dienstes dulden wird.

Quelle