Dehoga-Präsidentin fordert rasche Lösung beim Arbeitszeitgesetz vor Sommerpause
Adriana HaufferDehoga-Präsidentin fordert rasche Lösung beim Arbeitszeitgesetz vor Sommerpause
Die Präsidentin des Dehoga-Gastgewerbeverbands hat zu dringendem Handeln beim geplanten Arbeitszeitgesetz aufgerufen. Ingrid Schimke betonte, die Politik müsse schnell aktiv werden, da die Zeit davonläufe. Zudem hofft sie, dass der anstehende Krisengipfel noch vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit auf den Weg bringt.
Schimke äußerte sich kritisch zu den Plänen von DGB-Chefin Yasmin Fahimi für verpflichtende betriebliche Altersvorsorgemodelle. Solche Maßnahmen würden ihrer Ansicht nach den bürokratischen Aufwand und die tatsächlichen Kosten für Unternehmen erhöhen – ohne dabei Wachstum zu fördern oder die Jobchancen zu verbessern.
Sie kritisierte den Ansatz scharf und erklärte, selbst Gewerkschaften bräuchten stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft. Pragmatismus statt Klassenkampf sei aus ihrer Sicht der richtige Weg. Der Verband blickt nun erwartungsvoll auf den Krisengipfel der Kanzlei, um Fortschritte zu erzielen.
Schimke erwartet von den Koalitionsspitzen, dass sie bei den vereinbarten Reformen entschlossen vorangehen. Der Gipfel könnte ihrer Meinung nach ein starkes Signal für die baldige Einführung einheitlicher Arbeitszeiten setzen.
Die Gastronomiebranche sieht steigende Lohnkosten als großes Risiko. Schimkes Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit praktikabler Lösungen statt zusätzlicher finanzieller Belastungen. Die Branche wartet nun auf konkrete Schritte der Regierung.






