24 May 2026, 22:09

Deutschland hält an Grenzkontrollen fest – 35.000 Einreisen verweigert

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für Fußball-Weltmeisterschaft durch Iran-Krieg

Deutschland hält an Grenzkontrollen fest – 35.000 Einreisen verweigert

Deutschland wird seine Grenzkontrollen aufgrund der anhaltenden internationalen Spannungen beibehalten. Die Entscheidung folgt auf eine Phase erhöhter Sicherheitsvorkehrungen, in der seit Einführung der Maßnahmen fast 35.000 Menschen die Einreise verweigert wurde. Unterdessen äußerte sich Innenminister Alexander Dobrindt sowohl zu Sicherheitsfragen als auch zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft.

Seit die Grenzkontrollen eingeführt wurden, haben die Behörden etwa 35.000 Personen abgewiesen. Zudem wurden fast 9.000 gesuchte Personen mit ausstehenden Haftbefehlen festgenommen und über 1.400 mutmaßliche Schleuser in Gewahrsam genommen. Die Regierung betont, dass diese Maßnahmen angesichts der aktuellen globalen Lage notwendig seien.

Der Innenminister ging auch auf mögliche Bedrohungen aus dem Iran ein, insbesondere im Zusammenhang mit extremistischen Gruppen. Dobrindt erklärte jedoch, dass der Konflikt dort derzeit keine direkte Gefahr für Fanmeilen oder andere Großveranstaltungen in Deutschland darstelle. Die Sicherheitspläne für Veranstaltungen wie das Oktoberfest oder die WM-Feiern blieben bestehen.

Mit Blick auf das Turnier zeigte sich Dobrindt optimistisch bezüglich der Chancen der deutschen Mannschaft. Er prognostizierte, dass sie das Finale erreichen werde, räumte aber ein, dass ihr Erfolg – oder Misserfolg – die nationale Stimmung beeinflussen könnte. Eine starke Leistung, so seine Einschätzung, würde die Stimmung eher heben als ein frühes Ausscheiden. Dennoch warnte er davor, von der WM einen grundlegenden Wandel der öffentlichen Meinung zu erwarten.

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Dobrindt riet den Spielern zudem, sich auf den Fußball zu konzentrieren und politische Themen außen vor zu lassen. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Deutschland Fanveranstaltungen ausrichtet, während gleichzeitig strenge Sicherheitsvorkehrungen aufrechterhalten werden.

Die Grenzkontrollen bleiben aktiv, und die Behörden überwachen weiterhin Bedrohungen aus dem Ausland. Priorität der Regierung ist es, die Sicherheit bei Großveranstaltungen – einschließlich der WM-bezogenen Events – zu gewährleisten. Gleichzeitig könnte die Leistung der Nationalmannschaft in den kommenden Wochen eine Rolle für die öffentliche Stimmung spielen.

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