Lokpark Open Air: Zwischen Wetterchaos und unvergesslichen Rockmomenten
Berndt MitschkeLokpark Open Air: Zwischen Wetterchaos und unvergesslichen Rockmomenten
Lokpark Open Air: Zwischen Absagen, Verschiebungen und unvergesslichen Auftritten
Die diesjährige Lokpark-Open-Air-Reihe ging mit einer Mischung aus Absagen, verschobenen Konzerten und herausragenden Auftritten zu Ende. Während einige Künstler wegen extremer Wetterbedingungen nicht spielen konnten, boten andere vor der markanten industriellen Kulisse des Geländes unvergessliche Shows.
Schon früh gab es Rückschläge: Das ausverkaufte Jubiläumskonzert von Sportfreunde Stiller musste wegen einer Unwetterwarnung abgesagt werden. Die Fans hatten sieben Monate auf den Auftritt gewartet, mit dem die Band ihr 30-jähriges Bestehen feiern wollte. Eine Woche später fand das Konzert dann bei bestem Wetter statt – und zog ein begeistertes Publikum an.
Auch Nenas Open-Air-Auftritt fiel dem schlechten Wetter zum Opfer und musste verschoben werden. Die Veranstalter versicherten den Ticketinhabern jedoch, dass ihre ursprünglichen Eintrittskarten für den neuen Termin – den 3. Oktober – in der Volkswagen Halle (diesmal indoor) gültig bleiben.
Unterdessen heizte Royal Republic als Ersatzact die Stimmung ein und verwandelte den Lokpark in eine energiegeladene Rockbühne. Unterstützt wurden sie von der Alex Mofa Gang, die für eine dynamische Festivalatmosphäre sorgte. Den Abschluss der Reihe bildete Madsen mit einem kraftvollen Finale. Ihr Set umfasste Songs vom neuen Album „Smile“ sowie Fanlieblinge wie „Du schreibst Geschichte“ und „Die Perfektion“.
Trotz wetterbedingter Verzögerungen endete die Lokpark-Open-Air-Reihe auf einem Hoch. Die nachgeholten Konzerte sorgten dafür, dass die Fans ihre Lieblingsacts doch noch live erleben konnten, während Madsen mit ihrem Auftritt den perfekten Schlusspunkt setzte. Einmal mehr bewies die einzigartige industrielle Location, dass sie ein unvergesslicher Ort für Livemusik ist.






