Nadiem Amiris emotionale WM-Nominierung: Familie wusste es vor ihm
Berndt MitschkeNadiem Amiris emotionale WM-Nominierung: Familie wusste es vor ihm
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Nadiem Amiri in den Kader für die WM 2026 berufen. Die Nominierung des Mittelfeldspielers erfolgte nach wochenlanger Ungewissheit – seine Familie wusste bereits von der Entscheidung, bevor er selbst informiert wurde. Amiri beschrieb die Wartezeit als eine schwierige und belastende Phase.
Der 28-Jährige gehörte zu den letzten Spielern, die für das DFB-Team in Betracht gezogen wurden. Bis zur letzten Minute blieb seine Teilnahme ungewiss, was ihn in einer angespannten Erwartungshaltung zurückließ. Später gestand er, sich während des langen Wartens auf die Bestätigung „wirklich schrecklich“ gefühlt zu haben.
Der entscheidende Moment kam, als Nagelsmann ihn anrief. Amiri befand sich gerade in einem FaceTime-Gespräch mit seinem Mannschaftskollegen Philipp Tietz, als die Nachricht eintraf. Seine Reaktion war so intensiv, dass Nagelsmann sie später als „sehr emotional“ beschrieb.
Trotz des Stresses wusste Amiris Familie bereits seit Tagen von seiner Nominierung. Sie hielten die Information jedoch zurück und warteten auf die offizielle Bekanntgabe, bevor sie sie mit ihm teilten.
Nach einem nervenaufreibenden Auswahlverfahren stößt Amiri nun zum deutschen WM-Kader 2026. Seine Berufung folgt einer Phase der Unsicherheit, wobei seine emotionale Reaktion die Erleichterung über den gesicherten Platz unterstreicht. Der Mittelfeldspieler wird sich nun gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf das Turnier vorbereiten.






