Neu-Isenburg 2025: Mehr Einwohner, Gründungen – aber weniger Jobs
Neu-Isenburg verzeichnete 2025 stetiges Wachstum
Im Jahr 2025 wuchs Neu-Isenburg kontinuierlich: Bis Jahresende stieg die Einwohnerzahl auf 41.546. Gleichzeitig nahm die Zahl der Neugründungen zu, und die Kaufkraft der Bürger lag über dem Bundesdurchschnitt. Allerdings verzeichnete der Arbeitsmarkt einen leichten Rückgang.
Die Bevölkerung der Stadt erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 41.546 Einwohner. Dieses moderate Wachstum ging mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung in einigen Bereichen einher. Lokale Unternehmen steuerten rund 88,8 Millionen Euro an Gewerbesteuer bei – ein Indiz für eine lebendige Wirtschaft.
Die Zahl der Neugründungen stieg deutlich: 2025 wurden 765 neue Betriebe angemeldet, ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis Ende des Jahres waren in der Stadt 6.969 Unternehmen ansässig, was einem Zuwachs von 2,4 Prozent entspricht. Auch die finanzielle Lage der Bürger verbesserte sich: Die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf betrug 31.172 Euro und lag damit 5,5 Prozent über dem bundesweiten Schnitt.
Trotz dieser positiven Entwicklungen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bis Mitte 2025 um 2,5 Prozent auf 34.058. Pendlerströme blieben weiterhin prägend: Täglich kamen 30.428 Menschen zur Arbeit nach Neu-Isenburg, was einen Nettoüberschuss von 16.938 Einpendlern ergab.
Gemischte Bilanz für 2025
Die Wirtschaft in Neu-Isenburg zeigte 2025 ein zwiespältiges Bild: Während Unternehmensgründungen und Kaufkraft zunahmen, gab es auf dem Arbeitsmarkt vorübergehend einen Rückgang. Die hohen Gewerbesteuereinnahmen und die wachsende Einwohnerzahl deuten jedoch auf eine anhaltende wirtschaftliche Dynamik in den kommenden Jahren hin.






