Steinmeier würdigt 75 Jahre Grundgesetz mit neuem "Ehrenamts-Tag"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den 75. Jahrestag des Grundgesetzes mit der Einführung eines jährlichen „Ehrenamts-Tags“ gewürdigt. Die Initiative soll Bürgerinnen und Bürger – insbesondere junge Menschen – zum freiwilligen Engagement motivieren. Steinmeier besuchte anlässlich des Tags einen Berliner Gemeinschaftsgarten, um die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements zu unterstreichen.
Das Grundgesetz, die deutsche Verfassung, wurde am 23. Mai 1949 verkündet. Zum 75. Jubiläum erklärte Steinmeier diesen Tag zum „Ehrenamts-Tag“ – ein Aufruf für mehr gesellschaftliches Mitwirken. Er betonte, dass Demokratie dann gelinge, wenn Bürgerinnen und Bürger sich aktiv einbringen.
Während seines Besuchs im Prinzessinnengarten, einem Gemeinschaftsgarten in Berlin, beteiligte sich der Bundespräsident an gärtnerischen Tätigkeiten. Er beschrieb die Aktion als eine Möglichkeit, Demokratie durch gemeinsames Handeln und sozialen Austausch erlebbar zu machen.
Der erste „Ehrenamts-Tag“ soll vor allem jungen Menschen niedrigschwellige Einstiege ins Ehrenamt ermöglichen – ohne langfristige Verpflichtungen. Steinmeier hofft, dass die Initiative sowohl vor Ort als auch digital zu mehr Engagement anregt. Zwar stellt er sich den Tag als jährliche Tradition vor, doch ein gesetzlicher Feiertag soll daraus nicht werden.
Der „Ehrenamts-Tag“ bietet eine neue Perspektive auf den Tag der Verfassung, indem er freiwilliges Engagement in den Mittelpunkt stellt. Mit seinem Besuch im Gemeinschaftsgarten unterstrich der Bundespräsident den Wert gemeinschaftlichen Handelns. Die Initiative zielt darauf ab, bürgerschaftliches Engagement besonders für die jüngere Generation zugänglicher zu machen.






