24 May 2026, 16:14

Uli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie Alkoholsucht sein Leben zerstörte

Ehemaliger Fußball-Star spricht an Schule über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie Alkoholsucht sein Leben zerstörte

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka zu Besuch in Salzgitter: Offener Austausch über Alkoholsucht

Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka hat kürzlich zwei Schulen in Salzgitter besucht, um über seinen Kampf gegen Alkoholsucht zu sprechen. Rund 350 Schülerinnen und Schüler verfolgten seine bewegende Schilderung – von den verheerenden Folgen seiner Abhängigkeit bis hin zum mühsamen Weg zurück ins Leben. Organisiert wurde die Veranstaltung von der AWO Braunschweig im Rahmen einer Initiative, die Suchtprävention für Jugendliche greifbar und alltagsnah gestalten soll.

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Die Gesprächsrunden fanden an der Gottfried-Linke-Realschule und am Kranich-Gymnasium statt, wo Borowka ungeschminkt aus seinem Leben berichtete. Er schilderte, wie die Sucht seine Karriere zerstörte, seine Gesundheit ruinierte und die Beziehungen zu seiner Familie belastete. Mit seiner schonungslosen Ehrlichkeit wollte er den Jugendlichen die Gefahren von Substanzmissbrauch vor Augen führen und sie für ein bewussteres Leben sensibilisieren.

Unterstützt wurde die Aktion von lokalen Partnern wie dem Salzgitterer Präventionsrat, der AWO-Salto Suchthilfe und SuPer-Salzgitter e.V.. Die Finanzierung übernahmen die BKK Salzgitter und die BKK Public, sodass das Programm eine breite Zielgruppe erreichen konnte. Nach dem Vortrag standen Schüler und Lehrkräfte Schlange für Selfies und Autogramme – viele wünschten sich ähnliche Veranstaltungen in Zukunft.

Borowka betonte, wie Sucht das Urteilsvermögen trübt und Lebensperspektiven einschränkt. Er ermahnte die Jugendlichen, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen und im Zweifel Hilfe zu suchen. Die AWO-Salto Suchthilfe erinnerte zudem daran, dass Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige jederzeit verfügbar sind.

Das Projekt brachte Schulen, Gesundheitsdienste und lokale Einrichtungen zusammen, um Suchtprävention durch persönliche Erfahrungsberichte wirksam zu gestalten. Angesichts der großen Resonanz und der Nachfrage nach weiteren Terminen könnte das Programm in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Bis dahin bleiben Anlaufstellen wie die AWO-Salto eine wichtige Unterstützung für Suchtgefährdete und ihre Familien in der Region.

Quelle