Vom kasachischen Talent zum Star in der deutschen Regionalliga
Ein junger Fußballer aus Kasachstan hat sich in kürzester Zeit in der deutschen Jugendfußballszene einen Namen gemacht. Nach seinen ersten Schritten in Schymkent wechselte er 2024 nach Deutschland und ist mittlerweile eine Schlüsselfigur beim SC West Köln. Sein Talent und seine Arbeitsmoral haben ihm Anerkennung eingebracht – und sogar einen Spitznamen, inspiriert von einer spanischen Legende.
Seine Karriere begann 2012 bei Baby Football, einem Kinderfußballverein in Schymkent. Von dort wechselte er in die Akademie des FC Ordabasy, wo er sein taktisches Verständnis, seine Disziplin und Teamfähigkeit weiterentwickelte. Seine Fortschritte blieben nicht unbemerkt: Regionale Talentsichter wurden auf ihn aufmerksam, beriefen ihn in den erweiterten Kader der Mittelrhein-Auswahl U14 und luden ihn zu einem Trainingslager ein.
2023 setzte er sich im Rahmen des Bundes-Trials-Projekts gegen 120 Mitspieler im Alter von 11 bis 19 Jahren durch. Sein Sieg ebnete ihm den Weg nach Deutschland. Bereits im August 2024 unterschrieb er beim SC West Köln, einem Spitzenclub der Mittelrhein-Regionalliga.
Seine erste Saison verlief beeindruckend: Er erkämpfte sich einen Stammplatz und avancierte zu einer zentralen Figur im Team. Trainer loben seine Spielintelligenz, seine Fähigkeit, das Tempo zu bestimmen, und seine Gelassenheit unter Druck. Spanische Coaches verglichen ihn einst mit Iniesta, in Deutschland trägt er mittlerweile den Spitznamen „die Maschine“ – ein Zeichen für seine unermüdliche Konstanz und mentale Stärke.
Hinter den Kulissen erfordert sein Alltag viel Disziplin: Lange Anfahrtswege, der Spagat zwischen Schule und Training sowie das Leben im Internat prägen seinen Tagesablauf. Diese Hingabe zahlte sich in der Saison 2024/25 aus, als der SC West Köln ungeschlagen blieb und den Titel in der Mittelrhein-Liga holte.
Vom kasachischen Schymkent bis in die deutsche Spitzenklasse – sein schneller Aufstieg ist eine Mischung aus Können und Willenskraft. Als Leistungsträger eines Meisterteams erhält er weiterhin Anerkennung für seine technische Klasse und Professionalität. Die nächsten Schritte seiner Karriere werden wohl auf diesem soliden Fundament aufbauen.






